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Das war im Ratssaal der Sitz von Stadträtin Christine Stavenhagen. Foto: Ketterl
Das war im Ratssaal der Sitz von Stadträtin Christine Stavenhagen. Foto: Ketterl
13.11.2015

Christine Stavenhagens Tod hinterlässt bei Weggefährten große Lücke

Pforzheim. Als „eine der prägenden Persönlichkeiten der CDU in der Stadt Pforzheim und im Kreisverband Pforzheim/Enzkreis“ hat der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum die am Donnerstag im Alter von 73 Jahren gestorbene Christine Stavenhagen gewürdigt. Über viele Jahre hinweg sei sie „das politische Gesicht des CDU-Stadtverbands“ gewesen und habe mit Beharrlichkeit viele ihrer Anliegen „zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger durchsetzen“.

Stavenhagen war von 1989 bis zu ihrem plötzlichen Tod in einem Stuttgarter Krankenhaus Mitglied des Gemeinderats gewesen, hatte bei der letzten Kommunalwahl die drittmeisten Stimmen aller 40 gewählten Stadträte erhalten, war 20 Jahre lang stellvertretende Kreisvorsitzende und zehn Jahre lang Stadtverbandsvorsitzende gewesen.

Im Berliner Finanzministerium äußerte sich auf Bitte der „Pforzheimer Zeitung“ auch Wolfgang Schäuble. „Ich war mit Christine und Lutz Stavenhagen befreundet“, sagt Schäuble. „Sie war eine tolle und beeindruckende Frau, die mit ihrem Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen sehr viel zustande gebracht hat. Pforzheim verliert eine Persönlichkeit. Ihr überraschender Tod macht mich traurig.“ Lutz Stavenhagen, gestorben 1992, war Mitglied des Bundestags gewesen, Staatsminister im Auswärtigen Amt und als Krönung der Karriere Staatsminister im Bundeskanzleramt.

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