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Die Pforzheimer Dirndldesignerin Wibke Eberlein (links) und Claudia Effenberg einst in ihrem Laden in München. Jüngst gab es ein wenig Ärger. Foto: PZ-Archiv
Die Pforzheimer Dirndldesignerin Wibke Eberlein (links) und Claudia Effenberg einst in ihrem Laden in München. Jüngst gab es ein wenig Ärger. Foto: PZ-Archiv
09.10.2015

Claudia Effenberg und Wibke Eberlein streiten um Dirndl-Entwürfe

Pforzheim/München. Die Dirndl-Designerin Wibke Eberlein ist verärgert. „Ich bin quasi die Erfinderin dieses Dirndls und dieser Farbkombination“, äußerte sie sich zu einem Modell, das Claudia Effenberg, Ehefrau von Ex-Fußballer Stefan Effenberg, entworfen hat, in einem Beitrag von „RTL Exklusiv“. Die Sendung lief vergangenen Sonntag, gedreht wurde im Käfer-Zelt auf dem Münchner Oktoberfest.

„Ich hatte extra mein Originaldirndl dabei“, so Eberlein. Während dies mit Rosen übersät ist, hat sich Effenberg für Erdbeeren entschieden. Etwas kürzer ist deren Variante auch. „Das schaut aber irgendwie sehr nach meiner Handschrift aus“, sagte Eberlein im TV-Beitrag. So schwere Vorwürfe, wie auf RTL dargestellt, habe sie allerdings nicht erhoben. „Ich habe mich geärgert – und Claudia das auch persönlich gesagt“, sagte Eberlein der PZ. Jetzt reagierte Effenberg im Gespräch mit der Zeitschrift „Bunte“ auf diese Anschuldigungen: „Ich denke, das ist purer Neid bei ihr und Eifersucht, dass ich so erfolgreich war“, so Effenberg. „Bei Dirndl wiederholt sich natürlich das eine oder andere.“ Sie sei nicht neidisch auf Effenbergs Shop in München, stellt Eberlein auf Facebook klar. „Auf dieses Niveau möchte ich mich gar nicht erst herablassen“, sagte die Designerin gestern der PZ. „Mir ist das echt zu albern.“

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