nach oben
23.07.2015

DGB kritisiert „Bekenntnis zum Rechtsruck“ der Kreis-AfD

Pforzheim. „Der rechtspopulistische Kurs der AfD wird durch die neue Vorsitzende Frauke Petry noch verstärkt, so dass es selbst Leuten, wie dem ehemaligen Vorsitzenden Bernd Lucke und dem seitherigen baden-württembergischen Landesvorsitzenden Bernd Kölmel zu viel wurde“, kritisiert Wolf-Dieter Glaser, stellvertretender DGB-Kreisvorsitzender. Beide seien inzwischen aus der AfD ausgetreten. Kölmel werde am Samstag im CongressCentrum beim AfD-Landesparteitag Baden-Württemberg nicht mehr zur Verfügung stehen.

Frauke Petry versuche Menschenfeinde, von bekennenden Nazis über Rechtsradikale und Fremdenfeinden bis zu von der CDU enttäuschten Europakritikern und fundamentalen Christen, um sich zu scharen. Mit ihrem Bekenntnis zum Rechtsruck ihrer Bundespartei, schlage der AfD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis einen eindeutigen Weg ein. „Wir sind der Meinung, dass es in unsere Stadt Pforzheim und im Enzkreis keinen Platz für eine rechte Gesinnung hat. Vielmehr ist Pforzheim durch seine unterschiedlichen Nationalitäten und durch ihre Vielfalt und sein kulturelles Leben geprägt. Ich wünsche mir auch mehr Menschlichkeit für unsere Flüchtlinge, die uns als ihre letzte Chance im Leben sehen“, so Henry Wiedemann, ehrenamtlicher DGB-Vorsitzender.

Leserkommentare (0)