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Architekt Jochen Abraham, DRK-Präsident Wolfgang Kramer und DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein (von links) vergraben eine Kapsel mit Plänen und Dokumenten, einem Maskottchen, etwas Geld und der aktuellen PZ.
Architekt Jochen Abraham, DRK-Präsident Wolfgang Kramer und DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein (von links) vergraben eine Kapsel mit Plänen und Dokumenten, einem Maskottchen, etwas Geld und der aktuellen PZ.
11.12.2015

DRK legt Grundstein für neue Rettungswache

Pforzheim. Mit dem neuen Standort an der Kieselbronner Straße in unmittelbarer Autobahnnähe sollen Rettungssanitäter künftig schneller an ihrem Einsatzort sein. „Dies ist ein großer Tag für uns“, sagte Wolfgang Kramer, Präsident des DRK-Kreisverbandes, gestern bei der feierlichen Grundsteinlegung auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Gelände.

Grund für den Neubau sind räumliche Enge und kritische Verkehrslage am derzeitigen Standort an der Kronprinzenstraße. Künftig werden eine Fahrzeughalle von 700 Quadratmetern sowie ein fast 400 Quadratmeter großes Funktionsgebäude zur Verfügung stehen. „Die neue Rettungswache wird an einem strategischen Punkt gebaut“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager auf der Baustelle. Zumal sich die Entwicklung der Stadt besonders im Norden abspiele.

Dass in Sachen Hilfsfrist in Baden-Württemberg noch Nachholbedarf besteht, betonte Hans Heinz, Geschäftsführer des DRK-Landesverbands. „Mit dem Neubau können wir die Rahmenbedingungen deutlich verbessern.“ Das Land Baden-Württemberg übernimmt knapp die Hälfte der anfallenden Kosten von rund zwei Millionen Euro. Im Herbst 2016 sollen die Räumlichkeiten im Gewerbegebiet an der Kieselbronner Straße bezogen werden.Auch am Helios Klinikum wird eine neue Rettungswache gebaut und mit einem Rettungswagen verstärkt.

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