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Gestellte Szene einer Patientenversorgung im Rettungswagen. Foto: Privat
Gestellte Szene einer Patientenversorgung im Rettungswagen. Foto: Privat
12.09.2017

DRK und ASB: Zahl der Notfalleinsätze steigt weiter

Pforzheim: Was sich in den Vorjahren abgezeichnet hat, bestätigt die Halbjahresstatistik des Rettungsdienstes der Region von DRK und ASB: Die Zahl der Notfalleinsätze steigt weiter.

Der hiesige DRK-Kreisverband erhob jetzt die Daten. „Von Januar bis Juli 2017 ist die Notfallrettung insgesamt 19 811 Mal von der Integrierten Leitstelle disponiert worden – im gleichen Zeitraum im Jahr davor waren es mit 19 127 Einsätzen noch 3,61 Prozent weniger“, sagt dessen Präsident, Wolfgang Kramer . Im ersten Halbjahr rückten die Rettungswagen 15 243 Mal aus, Notarzteinsatzfahrzeuge waren 4408 Mal unterwegs und der Rettungshubschrauber kam 167 Mal zum Einsatz.

Im Vordergrund stehen – wie überall – internistische Einsätze. Zu den beispielsweise 3279 Herz-Kreislauf-Notfällen darunter mehr als 1000 Herzinfarkte und Schlaganfälle, kommen weitere 1142 Krankheitsbilder der Atmungsorgane und mehr als 600 Akutprobleme der Bauchorgane. 2730 Fälle kommen aus dem rein chirurgischen Sektor, ebenso Arbeitsunfälle, Kindernotfälle und zahlreiche weitere akute Notfälle aus allen Fachgebieten der Medizin.

Im ersten Halbjahr 2017 fuhren die Einsatzkräfte zu 440 Verkehrsunfällen. So ist beispielsweise auch eine erhebliche Zunahme der psychosozial bedingten Einsätze zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der Krankentransporte lag bei 5795 und steigerte sich damit um 1,52 Prozent.

„Die kontinuierlich steigende Inanspruchnahme des Rettungsdienstes belastet das Rettungsdienstpersonal und verlangt eine ständige Anpassung der personellen und technischen Voraussetzungen zur Erfüllung der gesetzlichen Hilfsfristen“, erläutert der Kreisgeschäftsführer des DRK Stefan Adam.

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