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Beim Umzug in die Übergangsräume Mitte August packten die Jugendlichen begeistert mit an. Foto: PZ-Archiv/Seibel
Beim Umzug in die Übergangsräume Mitte August packten die Jugendlichen begeistert mit an. Foto: PZ-Archiv/Seibel
02.11.2016

Das Haus der Jugend wird noch mindestens bis 2018 saniert und erweitert

Fertig eingerichtet, doch derzeit noch verwaist sind die provisorischen Jugendräumean der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 89. Sie sollen als Übergangslösung dienen, solange das Haus der Jugend saniert wird. Allerdings rechnet man schon seit geraumer Zeit damit, dass die Betriebsgenehmigung erteilt wird. Nach Aussage von Hartmut Wagner, Geschäftsführer des Stadt Juden Rings, sei es nur eine Frage der Zeit bis zur Eröffnung, schließlich habe die Feuerwehr die Begehung der Räume bereits vor sechs Wochen durchgeführt, dem Baurechtsamt lägen mittlerweile alle nötigen Unterlagen vor.

Daher zeigt er sich optimistisch: „Wir rechnen damit, dass wir die Räume im Laufe der nächsten 14 Tage eröffnen können.“

Wie berichtet, stellte die SPD-Stadträtin Jacqueline Roos unlängst eine Anfrage an Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler (Grüne Liste) und zeigte sich darin „fassungslos“ darüber, dass die nötige Genehmigung noch nicht erteilt worden sei. Dadurch fänden seit drei Monaten keine Angebote für Kinder und Jugendliche mehr statt, schreibt sie an die Baubürgermeisterin. Wagner sieht dies jedoch gelassener: „Wir haben die Jugendarbeit natürlich weitergeführt.“ Schon bei dem zeitweisen Auszug aus dem Haus der Jugend im August und dem anschließenden Einzug in die neuen Räume seien die Jugendlichen voll mit einbezogen worden. Außerdem sei man mit der Arbeit einfach in andere Räume ausgewichen. So fänden beispielsweise die Lernhilfe und Hausaufgabenbetreuung im Kulturhaus Osterfeld weiterhin statt, so Wagner.

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