nach oben
Ziehen trotz des wechselvollen Wetters zufrieden Bilanz: die Strandbar-Chefs Giuseppe Schembri (links) und Enzo Bottazzo. Foto: Frommer
24.09.2017

Das Strandbar-Team sagt für dieses Jahr Servus

Pforzheim. Saisonausklang in der Strandbar „SP 6“: Am Samstag hat sich die kultige Sommer-Location auf dem Dach des Sparkassen-Parkhauses mit einer „Summer Closing Party“ für dieses Jahr von ihren Gästen verabschiedet – mit chilligen DJ-Samples, eisgekühlten Getränken sowie Pizza, Flammkuchen und Salaten. Das Wetter spielte mit, und wer die Gelegenheit ergriff, konnte sich ein vorerst letztes Mal in der Goldstadt auf Sand und unter Palmen treffen. Die am Horizont vorbeiziehenden Heißluftballons gab’s, gewissermaßen als Sahnehäubchen, obendrauf.

Bildergalerie: Saisonausklang in der Strandbar SP6

Die Initiatoren der urbanen Strandbar, Enzo Bottazzo und Giuseppe Schembri, zeigten sich mit der zurückliegenden und, was die Witterung anbelangt, durchwachsenen Saison nicht unzufrieden. „Der größte Erfolg war in diesem Jahr unsere weiße Nacht am 25. August“, resümierte Enzo Bottazzo. Und das, obwohl gerade der August im Vergleich zum Vorjahr vom Wetter eher benachteiligt war. „Alle Gäste haben herrlich mitgespielt, ausnahmslos alle kamen an diesem Abend in weißer Kleidung“, schwärmte Bottazzo. „Die relaxte Atmosphäre ist unser großer Trumpf“, weiß der italienische Gastronom, der in Sachen Fußball dem Team des SSC Neapel um den belgischen Nationalspieler Dries Mertens die Daumen drückt. „Gut“, räumte er mit breitem Grinsen ein, „wenn Vincenzo Grifo aufläuft, schaue ich mir auch die Spiele von Mönchengladbach an.“ Doch Flatscreens und Live-Übertragungen sind für ihn auch künftig kein Thema für die Strandbar, trotz des aus Pforzheim stammenden Mittelfeldspielers: da sieht er genau die von ihm beschworene entspannt-chillige Atmosphäre gefährdet.

Im nächsten Jahr soll es, so Bottazzo und Schembri, die Strandbar in jeden Fall und an gleicher Stelle (Luisenstraße 4) wieder geben, „ab Mai 2018“. Vorher gilt es nun, die „Zelte abzuschlagen“, konkret: Bestuhlung, die gesamte Logistik und 40 Tonnen Sand abzutragen. Und die herrlichen Palmen? „Die beziehen wir von einem Dienstleister“, so Bottazzo: „Sie werden abgeholt und überwintern in seinem darauf spezialisierten Unternehmen“. Im nächsten Jahr sollen sie wieder für Urlaubsgefühl sorgen.

Mehr Bilder auf www.pz-news.de