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03.09.2009

Das Warten auf die Bundeskanzlerin

PFORZHEIM. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Am Waisenhausplatz sind die Vorbereitungen für den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel um 16.00 Uhr im vollen Gange.

Eine Bühne steht ist bereits aufgebaut, silbern-glänzende Traversen mit großen Scheinwerfern, im Hintergrund steht in weiß auf blauem Grund "Wir haben die Kraft - CDU". Weiter hinten auf dem Waisenhausplatz werden die Bierbänke aufgestellt. Die Stühle für die 500 Mitglieder und Freunde der CDU fehlen noch.

Eine gewisse Nervosität ist spürbar. Hektisch eilen die Organisatoren umher, schließlich soll für die Kanzlerin alles perfekt sein. Nun macht auch noch das Wetter Sorgen, einen kleinen Regenschauer gab es bereits. Die Erwartungen an Merkels Auftritt sind groß.

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"Pforzheim wird über die Region hinaus Bedeutung haben", sagt Carsten Buchholz, Leiter des Berliner Büros des CDU-Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum. Er rechnet heute mit über 1500 Besuchern.

Um 15 Uhr wird das Programm mit dem Auftritt einer Band musikalisch eröffnet. Es folgt ein Politik-Talk mit Krichbaum und Hans-Joachim Fuchtel, CDU-Bundestagsabgeordneter für Calw/Freudenstadt. Um 16 Uhr beginnt die eigentliche Kundgebung. Nach einer Rede von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hält die Kanzlerin eine 20-minütige Ansprache. Nach dem gemeinsamen Absingen der Nationalhymne will sich Merkel ins Goldene Buch der Stadt Pforzheim eintragen. Diese Ehre soll den Freiburgern – dort ist sie mittags zu Gast – übrigens nicht zuteil werden, wie die „Badische Zeitung“ berichtete. Abschließend will Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) einige Worte sprechen.

Um für Sicherheit zu sorgen sind rund 100 Pforzheimer Polizeibeamte im Einsatz, hinzu kommen Bundespolizei und Bundeskriminalamt. Zusätzlich suchen Hunde das Gelände nach Sprengstoff ab.

mon/dan