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Prozessbeginn in Pforzheim.
Prozessbeginn in Pforzheim. © Symbolbild dpa
21.03.2016

Das bringt der Tag: Prozess um versuchte Vergewaltigung

Am Montag wird es spannend: Um 13 Uhr beginnt in Pforzheim der Prozess gegen einen Mann, der im vergangenen Jahr eine Frau verfolgt und in ein Gebüsch gestoßen haben soll. Dort soll er versucht haben, sie zu vergewaltigen.

Außerdem zeigt das Kommunale Kino um 18.30 Uhr in der Reihe Natur und Bäuerliches Leben den deutsch-österreichischen Dokumentarfilm  „Landraub". Als Gast und Partner zum Filmgespräch wird Jörg Blessing von der Interessengemeinschaft Enzkreis Biobauern anwesend sein.

Die Journalistin und Buchautorin Sabine Bode ist ab 20.15 Uhr zu Gast in der Thalia-Buchhandlung und spricht über „Die vergessene Generation – Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe „Erinnern und Gedenken“  des Arbeitskreises 23. Februar  statt.

Region

Im Landratsamt fällt um 18 Uhr der Startschuss für die Veranstaltungsreihe "Enzkreis erleben". Dort wird das diesjährige Programm vorgestellt, bei dem die Region Nordschwarzwald im Vordergrund steht. Außerdem tagen der Gemeinderat Kämpfelbach, der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags und der Gemeinderat Friolzheim. Bei letzterem geht es unter anderem um die Bau einer Notunterkunft für Asylbewerber.

Baden-Württemberg

Die Landtagsfraktionen von Grünen, CDU, SPD und FDP beraten am Montag (16.00) in Stuttgart über den Umgang mit der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland. Die AfD war bei der Landtagswahl am 13. März aus dem Stand auf 15,1 Prozent der Stimmen gekommen. Damit zieht sie mit 23 Abgeordneten in das Parlament ein. Wenn es zu einer grün-schwarzen Landesregierung kommen sollte, stellt die AfD die größte Oppositionsfraktion. Alle bisher im Landtag vertretenen Parteien haben vor der Landtagswahl ausgeschlossen, bei der Regierungsbildung mit der AfD zusammenarbeiten zu wollen.

Energieversorger EnBW kehrt in die Gewinnzone zurück

Stuttgart/Karlsruhe (dpa/lsw) - Der Energieversorger EnBW ist im vergangenen Jahr mit dem Umbau des Konzerns vorangekommen und in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach dem dritten Quartal 2015 lag der Konzernüberschuss bei 710,8 Millionen Euro, im gesamten Jahr 2014 hatte es noch einen Verlust von 450,7 Millionen Euro gegeben. Die Jahreszahlen 2015 werden am Montag (10.30) in Stuttgart vorgestellt. Der drittgrößte deutsche Energiekonzern mit Sitz in Karlsruhe steckt mitten in einem grundlegenden Umbau weg von Atom- und Kohlestrom hin zu Windenergie und Gas. Inzwischen baut und betreibt das Unternehmen Hochseewindparks und weitet die Windenergie an Land stark aus. Im vergangenen Oktober hatte EnBW den Mehrheitsanteil der Leipziger Verbundnetz Gas AG übernommen.

Bekannten im Streit getötet – 47-Jähriger steht vor Gericht

Baiersbronn (dpa/lsw) – Weil er in Baiersbronn (Landkreis Freudenstadt) einen Bekannten erstochen haben soll, muss sich ab Montag (9.00 Uhr) ein 47-Jähriger vor dem Landgericht Rottweil verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Mann aus dem Ortenaukreis soll im Mai vergangenen Jahres einen 49-Jährigen in dessen Wohnung so schwer verletzt haben, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus starb. Vorausgegangen war ein heftiger Streit. Bei seiner Festnahme hatte sich der Beschuldigte auch gegenüber Polizisten aggressiv verhalten; er war betrunken.

Ex-Bewohner zündet Flüchtlingsheim an - Urteil erwartet

Heidelberg (dpa/lsw) - Im Prozess gegen zwei Männer, die in Heidelberg ein Flüchtlingsheim angezündet haben sollen, soll am Montag (08.45 Uhr) vor dem Heidelberger Landgericht das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten versuchte gemeinschaftliche, besonders schwere Brandstiftung vor. Im Fall einer Verurteilung droht ihnen eine mehrjährige Haftstrafe.