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Punktlich um 11.11 Uhr: Weiberfasching der Belrem-Mädels bei der Sparkasse. 
Punktlich um 11.11 Uhr: Weiberfasching der Belrem-Mädels bei der Sparkasse.  © Ketterl
03.02.2016

Das bringt der Tag: Rathausstürme in der Region und buntes Wahlkampftreiben

Ihr wollt wissen, was heute in Pfozheim, der Region und auf der ganzen Welt spanndendes passieren wird? PZ-news sagt es euch in diesem Artikel, damit ihr auch wirklich nichts mehr verpasst:

Pforzheim

Die Rathaus-Spitze um Oberbürgermeister Gert Hager und Sozialbürgermeisterin Monika Müller wird heute früh bei einem Treffen mit Unternehmern die Folgen, Risiken und Chancen für der starken Zuwanderung von Flüchtlingen für die Wirtschaft besprechen.

Für diesen Donnerstag wird das Urteil im Prozess um eine von gewalttätigen Einbrechern aus ihrer Terminwohnung in der Pforzheimer Oststadt verschlepppte lettische Prostituerte erwartet, die von den Tätern zum Anschaffen gezwungen werden sollte.

Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) kommt zu Wahlkampfterminen nach Pforzheim. Er besucht neben dem Gasometer den Bezirksverein für soziale Rechtspflege, der sich um die Wiedereingliederung junger Straffälliger in die Gesellschaft bemüht.

Region

In Ersingen stürmen die Narren um 10 Uhr die Kirchbergschule und sorgen vereint mit den Schülern für ein kunterbuntes Spektakel.

Um 11 Uhr wird in Birkenfeld der erste Spatenstich an einem Millionen-Bauprojekt gesetzt: An der Dietlinger Straße errichtet die Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis eine Einrichtung, in der Menschen mit schweren Behinderungen betreut werden, in der es aber auch eine Senioren-Tagespflege und betreute Wohnungen geben soll.

Ab 15.30 Uhr bis nach 20 Uhr: Am Nachmittag und am Abend machen die Narren in der ganzen Region ernst. Mit Rathausstürmen übernehmen sie die Macht in Schömberg, Remchingen, Gräfenhausen, Ittersbach, Weiler und Neuhausen.

Mühlacker

Darauf warten sicherlich viele mit Hochspannung: Der Enzkreis wird heute darüber informieren, welche weiteren Asylstandorte in Mühlacker geplant sind.

 

Baden-Württemberg

Die Narren im Südwesten steuern mit dem «Schmotzigen Dunschtig» auf die ersten Höhepunkte der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht zu. Gewerkschafter und Arbeitgeber wollen Grün-Rot im Bereich Wirtschaftspolitik und Beschäftigung auf die Finger schauen. Der Autobauer Daimler unterrichtet nach seiner Erfolgssträhne im vergangenen Jahr, was er sich für 2016 vorgenommen hat. Und Ex-Basta-Kanzler Gerhard Schröder hilft seinem SPD-Kollegen Nils Schmid im Wahlkampf.

Gewerkschafter und Arbeitgeber nehmen Regierungsarbeit unter die Lupe

Stuttgart (dpa/lsw) - Gewerkschafter und Arbeitgeber nehmen am Donnerstag die Arbeit der Landesregierung im Bereich Wirtschaftspolitik und Beschäftigung unter die Lupe. Den Anfang macht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der am Vormittag (10.00 Uhr) zum Pressegespräch mit seinem Landeschef Nikolaus Landgraf sowie den Südwest-Spitzenvertretern der IG Metall, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und von Verdi lädt.

Daimler vor Rekordzahlen: 2016 bringt Unsicherheit

Stuttgart (dpa/lsw) – Daimlers Erfolgssträhne ist im vergangenen Jahr nicht abgerissen. Die Stuttgarter verkauften 1,99 Millionen Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart - 14,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Seine Ziele für Umsatz und operatives Ergebnis - Daimler wollte in beiden Kennzahlen «deutlich» wachsen - dürfte der Autokonzern übertroffen haben. Umso interessanter dürfte es werden, was Daimler sich für 2016 vornimmt. Die Diskussion um Abgaswerte nach dem VW-Skandal könnte auch für die Stuttgarter folgen haben, wenn Abgasvorgaben verschärft oder Fahrverbote für Diesel verhängt würden. Nachdem bereits das Kraftfahrtbundesamt Nachmessungen angestellt hatte, musste Daimler vergangene Woche auch französischen Behörden wegen hoher Abgaswerte bei Tests im Realbetrieb Rede und Antwort stehen.

Ex-Kanzler Schröder macht Wahlkampf für SPD-Spitzenkandidat Schmid

Stuttgart (dpa/lsw) - Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) schaltet sich in den Landtagswahlkampf für den SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid ein. Am Freitagabend (19.00) diskutiert der 71-Jährige in Stuttgart über die Frage, wie Deutschland zukunftsfest wird. Zuletzt hatte sich Schröder auch zur Flüchtlingsaufnahme geäußert. Er plädierte für eine Stichtagsregelung zur besseren Integration: Jeder Flüchtling, der sich zu einem bestimmten Stichtag in Deutschland aufhalte, dürfe ungeachtet, ob sein Asylverfahren abgeschlossen sei oder nicht, in Deutschland bleiben und arbeiten, hatte Schröder im Januar vorgeschlagen.

Im Südwesten sind ab dem «Schmotzigen» die Narren am Zepter

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Narren im Südwesten steuern am Donnerstag auf die ersten Höhepunkte der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht zu. Der «Schmotzige Dunschtig» - der in manchen Regionen auch «Gumpiger» genannt wird - bildet den Auftakt zu den närrischen Tagen bis Aschermittwoch. In vielen Hochburgen beginnt der Tag schon in aller Herrgottsfrühe: Bereits im Morgengrauen ziehen Narren mit Musikkapellen und Fanfarenzügen durch die Orte, um die Bewohner zu wecken. Später werden Schulen, Kindergärten und Firmen «befreit», in vielen Rathäusern müssen die Bürgermeister zudem ihren Schlüssel herausrücken. In Stockach am Bodensee tagt am Abend dann die närrische Justiz: Vor dem «Narrengericht» muss sich in diesem Jahr Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verantworten.