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Umgestaltung der Wohn- und Begegnungsbereiche: Caritas-Chef Frank Johannes Lemke hat im Albert-Stehlin-Haus die gesetzlichen Vorgaben samt hoher Brandschutzbestimmungen umgesetzt. Foto: Meyer
Umgestaltung der Wohn- und Begegnungsbereiche: Caritas-Chef Frank Johannes Lemke hat im Albert-Stehlin-Haus die gesetzlichen Vorgaben samt hoher Brandschutzbestimmungen umgesetzt. Foto: Meyer
07.02.2019

Das kann teuer werden: Pflegeheime müssen Doppel- in Einzelzimmer umbauen

Pforzheim. Das Albert-Stehlin-Haus in der Nordstadt wird zum 1. September baulich eine Punktlandung hinlegen, erklärt Caritas-Chef Frank Johannes Lemke. Für mehr als 6,5 Millionen Euro sind aus 78 Plätzen (davon 52 im Doppelzimmer) in mehreren Stufen insgesamt 61 Einzelzimmer geworden.

Außerdem gibt es eine neue Dreier-WG und modernisierte Aufenhaltsbereiche. Mit den Modernisierungsmaßnahmen werde man rechtzeitig fertig. „Dann haben wir die notwendigen gesetzlichen Vorgaben umgesetzt,“ sagt Lemke.

Denn am 1. September endet eine Übergangsfrist für die Landesheimbauverordnung. Die Erfüllung des Gesetzes hat ihren Preis: Da diese Investition voll finanziert werden müsse, weil es ja keine Landesförderung mehr gebe, kämen auf den Bewohner eines Einzelzimmers höhere Ausgaben zu. „Das bedeutet eine Mehrbelastung pro Person monatlich von rund 370 Euro.“ Laut Stadtverwaltung werden in Folge des Gesetzes in den nächsten Jahren vermutlich über 200 Plätze in den ohnehin gut gefüllten Pforzheimer Seniorenheimen wegfallen. Die Liga der freien Wohlfahrtsverbände rechnet landesweit mit Versorgungsengpässen.

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