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Mehr Fahrgäste gleich mehr Einnahmen: Auf diese Formel setzt Roger Heidt. Das Sparpotenzial sei ausgereizt.
Mehr Fahrgäste gleich mehr Einnahmen: Auf diese Formel setzt Roger Heidt. Das Sparpotenzial sei ausgereizt. © Seibel
04.02.2011

Defizit: Bei den Pforzheimer Stadtbussen wird es eng

PFORZHEIM. Der Stadtverkehr Pforzheim (SVP) soll mehr Einnahmen erzielen und so einem langfristigen Defizit entgegen wirken. Dieses Ziel formuliert der Erste Bürgermeister Roger Heidt (CDU), der unter anderem auf mehr Fahrgäste setzt. Die SVP-Geschäftsführung muss auf Wunsch des Aufsichtsrats ihre Planung überarbeiten, um dem gerecht zu werden. Die Beschäftigten fürchten indes Einsparungen beim Personal, auch ein Streik steht im Raum.

Noch muss der private Mehrheitseigner Veolia das Defizit der Busse alleine tragen. Die Zahlungen der Stadt sind gedeckelt und sinken jährlich. Im Jahr 2016 läuft der Verkehrsvertrag aus. Aus Gemeinderatskreisen ist zu hören, dass die Stadt ein sehr ernstes Problem hätte, wenn Veolia dann seine Pforzheimer Beteiligung nicht mehr will – und auch sonst kein Investor interessiert sei, wenn die Zahlen nicht stimmten.

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