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Seitlicher Treppenaufgang zum Raiffeisengebäude: Jens Hartmann von den Technischen Diensten beseitigt den Müll auf einem privatem Grundstück. Müll wird aber auch auf öffentlichen Plätzen abgelegt, zum Beispiel unter Bäumen in der Nordstadt. Fotos: Martina Schaefer
Seitlicher Treppenaufgang zum Raiffeisengebäude: Jens Hartmann von den Technischen Diensten beseitigt den Müll auf einem privatem Grundstück. Müll wird aber auch auf öffentlichen Plätzen abgelegt, zum Beispiel unter Bäumen in der Nordstadt. Fotos: Martina Schaefer
02.05.2017

Den Müllsündern in der Pforzheimer Nordstadt auf den Fersen

Pforzheim. Die Technischen Dienste der Stadtverwaltung sind auf der Suche nach illegalem Unrat in der Pforzheimer Nordstadt. Der Nordstadt-Bürgerverein sorgt sich um die wachsende Vermüllung des Stadtteils.

Während eines einstündigen Nordstadt-Rundgangs mit Vertretern der Technischen Dienste und dem Bürgerverein klingelt bei Jens Hartmann, dem stellvertretenden Leiter Betrieb bei den Technischen Diensten, zwölf Mal das Telefon. Ein Laternenmast ist umgefahren und Bauschutt am Grillplatz abgekippt worden, melden besorgte Bürger. Der 42-jährige gelernte Gärtnermeister entscheidet sofort, ob er einen Sondertrupp losschicken muss, oder ob er das Entfernen des Unrats in den normalen Reinigungsturnus der Straßen, Wege und Plätze seiner Trupps mitaufnehmen kann.

Regine Hahn will als Beiratsmitglied des Nordstadt-Bürgervereins an diesem morgendlichen Spaziergang wissen, was gegen die zunehmende Vermüllung ihres Quartiers zu tun ist. Immer wieder wird sie darauf angesprochen.

Jeden Tag sammelten 32 städtische Mitarbeiter und Mitarbeiter von Subfirmen im Stadtgebiet sechs bis zehn Kubikmeter wilden Müll ein, sagt Hartmann. Das kostet die Bürger rund 250.000 Euro im Jahr.

Mehrzum Müllthema lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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