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Der Pantomime Christoph Gilsbach nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen Heiterkeit und Beklemmung. Umrahmt wurde der Abend auch vom Chor der Thomasgemeinde. Foto: Seibel
Der Pantomime Christoph Gilsbach nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen Heiterkeit und Beklemmung. Umrahmt wurde der Abend auch vom Chor der Thomasgemeinde. Foto: Seibel
11.02.2019

Den Tagen Leben geben: Der Hospizdienst „Sterneninsel“ existiert seit zehn Jahren

Pforzheim. Nein, um eine reine Sterbebegleitung geht es bei der Arbeit der „Sterneninsel“ nicht. Vielmehr um eine Lebensbegleitung. Diesen Unterschied stellte Jürgen Hörstmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins, bei der Veranstaltung in der Thomasgemeinde heraus.

Bei der Hospizarbeit mit Kindern und Jugendlichen gehe es, anders als häufig mit Erwachsenen, nicht darum, die letzten Wochen und Tage des Sterbens zu begleiten. Nein, die Herausforderung sei, so Hörstmann: „Wie können wir den Tagen Leben geben?“ Seit zehn Jahren gibt es den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, der seine Aufgabe nicht nur in der Begleitung todkranker Kinder sieht, sondern auch in der nachhaltigen Betreuung der Eltern und Geschwister, der ganzen Familie. Am Sonntagabend waren Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Vereins in die Thomasgemeinde in der Nordstadt eingeladen. Anlass dazu gab der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit, der seit 2006 existiert.

Insgesamt 50 ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich bei der „Sterneninsel“ laut Hörstmann darum, „den Kindern und Jugendlichen beizustehen“. Hervorgehoben hatte er stellvertretend für das ganze Team die Einsatzleiterinnen Angelika Miko und Myléne Krink-Zorn. Ein besonderes Anliegen der „Sterneninsel“ sei es, über die Themen Krankheit, Sterben und Tod zu reden und sie dadurch aus der „Tabuzone“ heraus zu holen, so Hörstmann.

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