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Das Emma-Jaeger-Bad in Pforzheim wird nach 2018 wohl nicht mehr den Badegästen für einen Kopfsprung ins kühle Nass zur Verfügung stehen. Foto: Ketterl
Das Emma-Jaeger-Bad in Pforzheim wird nach 2018 wohl nicht mehr den Badegästen für einen Kopfsprung ins kühle Nass zur Verfügung stehen. Foto: Ketterl
15.09.2017

Deprimierend: Pforzheimer Bäderfrage offen wie eh und je

Pforzheim. Mit Spannung war der Sachstandsbericht zu den städtischen Bädern erwartet worden. Seit Freitagabend liegt er vor – und kann all jene, die auf Lösungsansätze und eine Strategie hofften, nur enttäuschen. Seitenlang ist der Report, listet 17 Szenarien auf, ist gespickt mit Fachbegriffen. Die Essenz ist dieselbe wie in den Jahren zuvor: Die Bäder sind marode, die Finanzmittel knapp, die Aussichten düster.

„Die Ergebnisse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind ernüchternd. Wir müssen uns der unangenehmen Wahrheit aber stellen“, wird OB Peter Boch hierzu zitiert, und: Seitens der Verwaltung gebe es keine Vorzugsvariante. Vorgabe des Gemeinderats war das von Boch im Wahlkampf bestärkte Ziel, den Zubau eines Hallenbads auf dem Wartberg als Familien-, Freizeit- und Sportbad sowie den Neubau eines Bads in Huchenfeld zu ermöglichen. Der Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehr und Bäder (EPVB) kommt nun erneut zur Erkenntnis, dass das „Emma“ über 2018 hinaus nicht weiter betrieben werden könne und Huchenfelds Bad „nur noch eine sehr eingeschränkte Nutzungsdauer“ habe.

Sanierung, Neubau und Weiterbetrieb der Bäderlandschaft machten in den nächsten Jahren Investitionen von bis zu 53 Millionen Euro notwendig. Eine Investorenlösung fürs Wartberghallenbad sei „leider eher unwahrscheinlich“. Man befinde sich „in einem sehr problematischen Wettlauf gegen die Zeit, der noch dadurch an Brisanz gewinnt, dass wir zum Schluss bäderpolitisch akzeptable, aber auch finanziell machbare Lösungen realisieren müssen“, so Bäderdezernent Dirk Büscher. Um das Angebot und Wasserfläche „möglichst zu erhalten“, müssten jährlich mehr als zwei Millionen Euro fließen, doch der EPVB soll ab 2020 überhaupt kein Geld mehr zugewiesen bekommen. Stadträte wie Bürger stehen also weiter wie begossene Pudel da.

dasbinichnicht
16.09.2017
Deprimierend: Pforzheimer Bäderfrage offen wie eh und je

Schönes Bild, die Rutschbahn im Hintergrund gibt es schon lange nicht mehr...das waren noch die Familienfreundlichen Bilder... Am Ausgang des Bäderthemas messen ich unseren neuen Oberbürgermeister....das ist seine Aufgabe ! mehr...

helmut
16.09.2017
Deprimierend: Pforzheimer Bäderfrage offen wie eh und je

Wer braucht noch Schwimmbäder. Freuen wir uns lieber auf den Weg in die urbane Zukunft unserer Stadt. So steht es im Flyer der Stadt der heute in meinem Briefkasten war. Pforzheim wird sich grundlegend verändern: Wohnen-wo das Leben pulsiert Neuer Wohnraum für alle, die urbanes Leben lieben! Einkaufen-wo es ein Erlebnis ist Kleine Gassen, echte Geheimtippsund Top Adressen! Arbeiten-wo alles zusammenfließt! Inspiration, Innovation und Vernetzung für Kreativberufe, Dienstleistung und ...... mehr...

Pforzheimer Mädchen
17.09.2017
Deprimierend: Pforzheimer Bäderfrage offen wie eh und je

Der Wegfall des Emma ist eh schon beschlossene Sache. Der dumme Bürger wird nur noch etwas vertröstet ,angelogen und verseckelt. mehr...

Igelchen
17.09.2017
Deprimierend: Pforzheimer Bäderfrage offen wie eh und je

Der neue OB hat dieses Ei nicht gelegt. Diese Lawine aufzuhalten wird ihm wohl nicht gelingen.... mehr...