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Am Luisenplatz wie auch an der Museumstraße ist der Schriftzug „Bertha-Benz-Halle“ nun beleuchtet. Foto: Frei
Am Luisenplatz wie auch an der Museumstraße ist der Schriftzug „Bertha-Benz-Halle“ nun beleuchtet. Foto: Frei
28.12.2016

Der Bertha-Benz-Halle geht ein Licht auf - Schriftzug nun beleuchtet

In einer weiteren Folge der PZ-Kolumne „ef-te geht durch die Stadt“ hat Thomas Frei die neue Beleuchtung der Hilda-Halle unter die Lupe genommen.

ef-te geht durch die Stadt und denkt bei sich: Ein Licht leuchtet in der Finsternis. Doch es ist nicht, was ja jahreszeitgemäß passen würde, der Stern von Bethlehem, der ihm in der Abenddämmerung am Luisenplatz ins Auge gesprungen ist. Vielmehr ist es dreimal der Schriftzug „Bertha-Benz-Halle“ an der Fassade des Gebäudes, der hier illuminiert wurde. Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk? Nicht ganz. Denn wie auf Nachfrage im Rathaus zu erfahren ist, ist die Beleuchtung bereits kurz vor dem Fest in Betrieb genommen worden. Und wie angemerkt wurde, schaltet sie sich über einen Dämmerungsschalter ein und ist über Nacht außer Betrieb, um Energie zu sparen. Mittlerweile sind eineinhalb Jahre vergangen, seit die Bertha-Benz-Halle eingeweiht wurde. „Wie Sie wissen, ist der Name relativ spät festgelegt worden. Die anschließende Zeit wurde für die Gestaltung und Herstellung des Schriftzuges benötigt. Entwurf, Ausführungsdetails, technische Abstimmung und das Anbringen an der Halle wurden Zug um Zug im Anschluss an den eigentlichen Bauablauf ausgeführt. Technisch gab es so weit keine unlösbaren Hindernisse. Die Kosten sind in den Gesamtkosten enthalten“, lässt die städtische Pressestelle wissen. Übrigens mussten für den Bau der Bertha-Benz-Halle über 16 Millionen Euro aufgewendet werden. Das Gesamtprojekt mit Hilda-Gymnasium kostete 43 Millionen Euro. Das Beleuchten des Schriftzugs wird da nur minimal das Gesamtbudget belasten.

Aber prangte da nicht schon mal ein in Rot beleuchteter Buchstabe, ein „B“, an der Nordwand der Sporthalle? Regelmäßige Passanten meinen jedenfalls, sich daran erinnern zu können. Hätten sie sich doch gewundert, dass dies dem „S“ am alles überragenden Sparkassenturm ähnle.

Sei’s drum, jetzt erstrahlt die Bertha-Benz-Halle in hellem Weiß, wenn die Dämmerung einsetzt. Und mit Blick auf deren Eröffnung am 27. Juni 2015 bewahrheitet sich mal wieder das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“.

wirvongegenüber
29.12.2016
Der Bertha-Benz-Halle geht ein Licht auf - Schriftzug nun beleuchtet

Ob die gute Bertha mit dieser Namensgebung wohl einverstenden gewesen wäre? Ich denke nein! Steht doch gerade diese große Name für Energie, nie aufgeben und Einsatzwille über des Private hinaus. Alles Dinge welche in dieser Stadt dank einer unfähigen Verwaltung nicht anzutreffen sind. mehr...