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Viel Lob hat OB Gert Hager (Mitte) für das Büchenbronner Wildgehege übrig. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Viel Lob hat OB Gert Hager (Mitte) für das Büchenbronner Wildgehege übrig. Foto: Lorch-Gerstenmaier
23.09.2015

Der Chef kommt zur Visite

Pforzheim-Büchenbronn. Noch läuft die Suche der Stadt Pforzheim nach einem Bauträger, der die Flüchtlingsunterkunft an der Johann-Heinz-Straße baut – doch der Ortschaftsrat Büchenbronn hat erneut deutlich gemacht, dass er die dann anstehende Betreuung der Unterkunft durch einen Hausmeister und einen Sozialarbeiter in die gleichen Hände gelegt wissen will wie die Betreuung des ebenfalls noch zu bauenden Hauses an der Finkenstraße/Pforzheimer Straße. Außerdem sprach der Ortschaftsrat die Empfehlung aus, dass der Bau auf dem Sonnenhof für eine Kinder- oder Familienbetreuung genutzt wird, wenn die Flüchtlingsproblematik nicht mehr akut ist – wann auch immer das sein mag.

Oberbürgermeister Gert Hager, der der Ortschaftsratssitzung am Dienstag beiwohnte, bekräftigte wie Ortsvorsteher Bernhard Schuler, dass trotz der Vervierfachung des Zustroms von Asylsuchenden an der geplanten Obergrenze von 40 Flüchtlingen pro Unterkunft festgehalten werde.

Einmal im Jahr pflegt Hager in jeden Ortschaftsrat zu gehen – immer verbunden mit einer Ortsbegehung. Die führte von der Bushaltestelle Herrmannsee (hier hätten die Büchenbronner aufgrund der Topografie des Stadtteils gerne ein Salz-Silo, was Hager nachvollziehen kann) zum Wildgehege. Auch wenn Hager voll des Lobes über das Engagement von Verwaltungs-Chefin Ute Lattemann und ihrem Mann Herbert ist und das Gehege mit den Mufflons, dem Damwild und den Wildschweinen als „Kleinod“ bezeichnet – es wird nicht ohne einen städtischen Zuschuss zur Erneuerung des Zauns, dem Errichten eines Pferchs zur Klauenbeschneidung und zur Reparatur des Hirsch-Hauses gehen. Mehr lesen Sie am Donnerstag. in der „Pforzheimer Zeitung.