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Derivate-Debakel in Pforzheim

08.03.2016

Der Stadt drohen harte Zeiten

Pforzheim stehen harte finanzielle Einschnitte bevor. Das dringt seit Wochen aus dem Rathaus nach draußen, erste Anzeichen sind unübersehbar. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Stadt angesichts ihrer Finanzlage jüngst verboten, ins Zentrum für Präzisionstechnik zu investieren, für die Rasenpflege im Holzhof-Stadion ist kein Geld mehr da, erste Vorbereitungen für ein Haushaltssicherungskonzept sind getroffen.

In der Sitzung des Finanzausschusses am Dienstag erklärten so gut wie alle Gemeinderatsfraktionen, es werde eine harte Haushaltsrunde geben, womöglich sei zuvor eine Klausursitzung vonnöten, wie Stadtrat Hans-Joachim Bruch vermutete. Dabei war es gestern zunächst nicht um die finanzielle Zukunft gegangen, sondern um die Vergangenheit – um die Jahresabrechnung 2014. Die schließt zwar um 41 Millionen Euro besser ab als gedacht, aber zum einen erstmals mit einem Fehlbetrag von 8,2 Millionen Euro, zum anderen sind da die 39 Millionen Euro enthalten, die Pforzheim aus dem Derivate-Vergleich mit J.P. Morgan in die Kasse bekam. Ein Einmal-Effekt, den es in den folgenden Jahren nicht mehr gibt.

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