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Thomas Lutz, Sarah Spohn und Uwe Riehl (von links) von der Diakonie kennen natürlich die in der Ausstellung porträtierten Hartz-IV-Empfänger.  Foto: Ketterl
Thomas Lutz, Sarah Spohn und Uwe Riehl (von links) von der Diakonie kennen natürlich die in der Ausstellung porträtierten Hartz-IV-Empfänger. Foto: Ketterl
12.10.2018

Der Weg zu Hartz IV ist kurz: Ausstellung im Hermann-Maas-Haus

Pforzheim. „Zwischen mir und Hartz IV liegt ein Jahr Arbeitslosigkeit“, sagt Uwe Riehl, und Thomas Lutz und Sarah Spohn nicken – die Mitarbeiter des Diakonischen Werks wissen durch ihre tägliche Arbeit mit der Klientel im Erwerbslosentreff, wovon sie reden.

Wissen, wie schnell der Absturz in vorher nicht geahnte Tiefen kommen kann. Dass es jeden treffen kann. Wissen, dass Tausende in Pforzheim betroffen sind. Wissen, dass viele sich schämen – ohne Grund, Scham empfinden zu müssen.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Diakonischen Werke in Mannheim, dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis sind die Pforzheimer an einem Projekt beteiligt, das als Wanderausstellung konzipiert wurde: „Armut ist anders – Leben mit Hartz IV“ ist der Titel der Ausstellung, die im Rahmen der Aktionswoche der Landesarmutskonferenz ab Montag im Hermann-Maas-Haus gezeigt wird – zehn großformatige Porträts in Bild und Kurz-Vita, die die Gesichter hinter der Statistik sind. Ergänzt werden die Folder im Plakatformat um ausführliche Einblicke in die Schicksale, die zum Leben auf der Basis des Arbeitslosengelds II führten, unter anderem drei Pforzheimer.

Mehr lesen Sie am Samstag, 13 Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.