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Einmal noch Badespaß im Wartbergbad für Rino, Luana, Giusi, Sara, Calo und Gero (von links), dann endet die Saison. Foto: Bechtle
Einmal noch Badespaß im Wartbergbad für Rino, Luana, Giusi, Sara, Calo und Gero (von links), dann endet die Saison. Foto: Bechtle
Abwärts: Auf der Wasserrutsche eine Freude, bei den Einnahmen nicht. Foto: Bechtle
Abwärts: Auf der Wasserrutsche eine Freude, bei den Einnahmen nicht. Foto: Bechtle
11.09.2016

Der gute September rettet die Freibäder-Bilanz nicht

Pforzheim. Ein vom Wetter her toller August, ein grandioser September: Wer vermutet hätte, dass dies den Pforzheimer Freibädern eine gute Besucherbilanz 2016 beschert hat, der irrt – und zwar gewaltig.

Noch liegt die komplette Zahl für Nagold- und Wartbergbad nicht vor, weil das neue Kassensystem nach der Einführung mehrmals abstürzte und für Mai falsche Zahlen ergab, aber die Prognosen von Goldstadtbäder-Betriebsleiter Bernd Mellenthin lassen den Trend erkennen.

Um 30 Prozent unterm Vorjahr

Die bisherigen diesjährigen Besucherzahlen werden auf insgesamt etwa 110 000 Badegäste hinauslaufen und somit um rund 30 Prozent unter der Gesamtzahl beider Bäder des Vorjahres liegen. Daran werden die Badegäste kaum noch etwas ändern, die in den kommenden Tagen das Nagoldbad besuchen – das kleinere der beiden Pforzheimer Freibäder bleibt über das Ende der Sommerferien geöffnet, anders als das Wartbergbad, das am Sonntag die Saison beendete und noch einmal 1257 Gäste registrierte – im Nagoldbad waren es 451. Überhaupt lag der September deutlich über den Vorjahreszahlen, im Nagoldbad (bislang 4241 statt 1548) um das Zweieinhalbfache, im Wartbergbad (8556 statt 1575) gar um das Fünffache. Doch weil der September Nachsaison ist und die entscheidende Schlacht im Juli geschlagen wird, bevor im August viele in die Ferien gehen, rettet das die Saison nicht mehr, zumal auch der August in beiden Bädern geringfügig schlechter ausfiel als im Vorjahr – und der Juni geradezu verheerend, oder, in Bernd Mellenthins Worten „ganz schlecht“. Im Wartbergbad kamen weniger als die Hälfte der Besucher, 8459 statt 20 814 Badegäste, im Nagoldbad waren es gar um zwei Drittel weniger (3264 statt 10 045). Als im August die Hitzewelle begann, war es zu spät, um die Bilanz zu retten. „Das holen Sie nicht mehr auf“, weiß Mellenthin. Aufs Saisonfinale aber blickt er zufrieden: „Das waren schon ein paar tolle Tage.“

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