760_0900_99816_WhatsApp_Image_2019_05_27_at_18_56_57.jpg
Der Pforzheimer Ratsaal bei der Verkündung der Gemeinderatswahl Ergebnisse am Montag den 27. Mai 2019.  Foto: Türschman 

Der neue Pforzheimer Rat: Internationaler, jünger und männlicher

Pforzheim. Zeiten des Umbruchs hat die Kommunalwahl für den Pforzheimer Gemeinderat eingeläutet: Mehr als die Hälfte (21) der 40 Plätze wurden durch die Wahl neu besetzt. Auch die Struktur des Gremiums hat sich verändert.

Der Pforzheimer Gemeinderat ist männlicher geworden. Nur zehn Frauen haben den Sprung in das Stadtparlament geschafft – ihr Anteil liegt damit bei lediglich 25 Prozent. Zudem ist der neue Gemeinderat ist sechs Jahre jünger geworden. Der Altersdurchschnitt liegt bei rund 50 Jahren (Jahrgangsschnitt 1969,7). Nach der Wahl 2014 lag er bei 56 Jahren. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte kein einziger Pforzheimer aus einer Zuwandererfamilie den Sprung in den Gemeinderat geschafft. Emre Nazli (Grüne Liste) rückte erst später nach. Nach der Wahl zeichnet sich nun ein bunteres Bild, für das unter anderem die AfD sorgt. Mit Mirijan Zorko und Diana Zimmer haben gleich zwei ihrer Stadträte einen Migrationshintergrund. Wurzeln im Ausland haben außerdem Oana Krichbaum (CDU), Emre Nazli (Grüne Liste) und Sunita Vimal (Bündnisgrüne). Am Mittwoch, 24. Juli, um 18.30 Uhr, müssen die Neuen übrigens zum ersten Mal ran. Zuvor, um 17.30 Uhr kommt das alte Gremium noch einmal zusammen und die Ausscheider werden offiziell verabschiedet.

Mehr lesen Sie am 29. Mai in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.