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Interessierte Unternehmer lassen sich von OB Gert Hager, Bürgermeister Alexander Uhlig und Wirtschaftsförderer Oliver Reitz die „neue Stadt“ am Modell erläutern.
Interessierte Unternehmer lassen sich von OB Gert Hager, Bürgermeister Alexander Uhlig und Wirtschaftsförderer Oliver Reitz die „neue Stadt“ am Modell erläutern. © Ketterl
06.02.2014

Der östliche Teil der Pforzheimer City vor dem Aufbruch

Pforzheim. Drei gemeinderätlichen Ausschüssen wurde am Donnerstagnachmittag die Rahmenplanung der „Innenstadtentwicklung-Ost“ vorgestellt. Auch beim Unternehmerfrühstück wurden die Pläne präsentiert.

Im Fokus dieses Plans stehen das Schloßbergzentrum, evangelische Kirche und Östliche 3 – 11, Rathaushof und Rathäuser, Platz des 23. Februar, Zerrennerstraße, Waisenhausplatz und Westliche 1 – 7. Rund eineinhalb Jahre hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Planungsbüros Rhode Kellermann Wawrowsky und Christoph Kohl Architekten an diesem Plan gearbeitet.

Der Rahmenplan trifft grundsätzliche und prinzipielle Aussagen zu städtebaulich-räumlichen Zielen, zur Qualität von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen, zu Verkehr und Erschließung sowie zum Nutzungsumfang. Die städtebaulichen Ziele des Plans reichen von mehr Flair, über mehr Identität, zu mehr Leben und Kultur bis hin zu einer größeren städtebaulichen Qualität. Neue kleinteilige Wohnquartiere (unterhalb der Schloßkirche), neue Handelsstrukturen und das zentrale Thema an der Stadt weiterzubauen bestimmten die Überlegungen der Planer. „Die Zukunft Pforzheims geht vom Zentrum aus“ – beschrieb einer der Vortragenden die Grundüberlegungen. Wer Stadt will, muss Stadt zulassen. Die Innenstadt müsse deutlich gestärkt werden.

Grundüberlegungen zum Stadtraum, zum Handel, zu Verwaltung, Büro, Wohnen und zum Verkehr flossen gleichfalls in den Rahmenplan ein. Die Schloßbergauffahrt könne vom Verkehr freigemacht werden, der Leopoldplatz werde bleiben mit deutlich höherer Aufenthaltsqualität.

Eine Rede in Richtung der eigenen Stadtratskollegen hielt CDU-Stadtrat Carsten von Zepelin. Er sieht die guten Bedingungen, möchte das hohe Tempo aufrechterhalten und sprach von einem Signal nach innen und außen, Pforzheim sei im Umbruch. Auch SPD-Stadtrat Jens Kück sieht in dem Rahmenplan den Startschuss für die größte Umbaumaßnahme seit Jahrzehnten.

Wie geht es jetzt weiter? Nach der Beschlussfassung durch den Gemeinderat wird die Verwaltung die Planungen gemeinsam mit den beauftragten Büros vertiefen und detaillierte Abstimmungen durchführen. Bis zum Sommer 2014 soll dies realisiert sein. Parallel wird die Verwaltung ein Ausschreibungsmemorandum mit den Zielen, Rahmenbedingungen, Anforderungen und Beurteilungskriterien verfassen. In einem zweistufigen Wettbewerbs- und Verhandlungsverfahren sollen dann bis Ende 2014 Projektentwickler und Investoren für die einzelnen Teilprojekte gefunden werden. pm

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