nach oben
06.10.2016

Derivate-Geld soll in einem Monat überwiesen sein

Pforzheim. Das Landgericht Frankfurt hat den Vergleich zwischen der Stadt Pforzheim und der Deutschen Bank im Derivate-Rechtsstreit per Beschluss für rechtskräftig erklärt und dies beiden beteiligten Seiten gegenüber bekannt gegeben.

Das teilte Andrea Hermesmeier als Rechtsamtsleiterin der Stadt Pforzheim auf PZ-Nachfrage mit. Mit der unmittelbar erfolgten Übermittlung der Bankverbindung der Stadt an die Deutsche Bank habe die Zahlungsfrist begonnen. Diese betrage einen Monat; bis dahin müssen die 7,7 Millionen Euro auf dem Konto der Stadt Pforzheim eingegangen sein. Auf eine Schadensbeteiligung in dieser Höhe hatten sich beide Seiten wie berichtet auf Vorschlag des Gerichts im Sommer verständigt. Nach einem vorausgegangenen Vergleich mit J.P. Morgan bleiben an der Stadt nun von ursprünglich 57 Millionen Euro Verlust noch rund zwölf Millionen Euro hängen.