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Viele Pforzheimer sind verunsichert, wenn es um die verlustreichen Derivate-Geschäfte geht. Überwiegend positiv wird der Einsatz von Oberbürgermeister Gert Hager (rechts) und Personalamtsleiter Bernhard Enderes bewertet.
Gerd Hager
18.01.2012

Derivate-Geschäfte verunsichern Bürger

Pforzheim. Die Stimmung ist eher durchwachsen. Wenn es um die verlustreichen Derivate-Geschäfte der Stadt mit J.P. Morgan geht, halten sich die Pforzheimer auf dem Wochenmarkt eher zurück.

Zu groß ist einerseits die Unsicherheit, angesichts der hohen Summe, um die es geht. Viele möchten sich öffentlich nicht dazu äußern. Das Thema sei unverständlich und zu komplex. Zu groß ist andererseits aber auch der Ärger über das Verhalten der Verantwortlichen um die ehemalige Oberbürgermeisterin Christel Augenstein. Und über die hohen Verluste. Allerdings hat die jüngste Neuigkeit um den Vergleichsvorschlag des Frankfurter Landgerichts den Kampfgeist Vieler geweckt.

So hat etwa Michael Daubner, Markthändler, viel Lob für Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager übrig: „Ich habe großen Respekt vor ihm und davor, wie er sich für in dieser Sache engagiert. Sein Kampfgeist in der J.P. Morgan-Sache überzeugt mich."

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