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Im „Poppinski“-Fieber: die Studentinnen Larissa Banse, Anika Roll und Manuela Roth (von links) und Alexander Weber vom „Goldstadt 250“-Team. Foto: Ketterl
Im „Poppinski“-Fieber: die Studentinnen Larissa Banse, Anika Roll und Manuela Roth (von links) und Alexander Weber vom „Goldstadt 250“-Team. Foto: Ketterl
18.11.2016

Design-Oase auf Zeit: „Poppinski“ an der Östlichen

Pforzheim. Von der Decke hängen Tannenzweige, in den Regalen, auf Stangen und an Leitern zeigen 24 Designer aus der Region ihre Arbeiten: bedruckte Stofftaschen, bunte Tücher, Windlichter aus Weinflaschen oder Hocker aus alten Skateboards. Noch bis 7. Dezember bietet das Projekt „Poppinski“ in seinem Pop-up-Store in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße 9, einem Laden auf Zeit, im Rahmen von „Goldstadt 250“ Besuchern die Gelegenheit zu stöbern, zu verweilen – und zu kaufen.

Seit September hat die zwölfköpfige Gruppe geplant, gewerkelt und gestaltet. „Auch die Möbel haben wir mit Unterstützung eines Schreiners selbst gebaut“, sagt Anika Roll, Accessoire-Design-Studentin. Eine Sitzecke lädt zum Verweilen und Punschtrinken ein. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Studierenden einen Pop-up-Store auf einer leer stehenden Ladenfläche eröffnen.

Anfang des Jahres hatte „Poppinski“ in der Jägerpassage für Aufsehen gesorgt. Und auch dieses Mal schauten bei der Eröffnung am Donnerstagabend viele Neugierige vorbei, um gemeinsam zu feiern. „Es ist beeindruckend, wie viel kreatives Potenzial diese Stadt hat“, so Alexander Weber vom „Goldstadt 250“-Team, das mit der Initiative „Leerstand als Freiraum“ und Künstlern weitere leere Flächen und Vitrinen bespielt.

Für die Macher von „Poppinski“ soll es keine einmalige Sache bleiben. Zunächst werde die Gruppe allerdings pausieren – der Studienabschluss steht für viele kurz bevor. Auch sie wünschen sich eine Belebung der Stadt: „Pforzheim könnte viel mehr Projekte mit den Studierenden anstoßen“, kritisiert Studentin Larissa Banse. „Und damit mehr dafür tun, dass sie hierbleiben.“

Ihren Beitrag leisten die Studierenden mit einigen Veranstaltungen im Pop-up-Store: Am Donnerstag, 24. November, gibt „Down The Valley“ ab 19 Uhr ein Konzert, am 27. November und 4. Dezember gibt es einen Hut-Workshop (11 bis 15 Uhr), am 28. November einen Makramee-Workshop (18 bis 21 Uhr) und am 5. Dezember einen Tuchsalon (19.30 bis 21 Uhr). Zur Finissage am 7. Dezember legt ab 19 Uhr ein DJ auf.    

 

Der Pop-up-Store ist montags von 10 bis 16 Uhr sowie dienstags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Infos und Anmeldung zu den Workshops unter www.poppinski.de.