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Beim PZ-Redaktionsgespräch haben die Vorstandsmitglieder der Deutsch-Russischen Gesellschaft – Zhanna Belyaeva, Doris Freisenich, Katharina Leicht, Waldemar Meser und Udo Freisenich (von links) ihr Festprogramm anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins vorgestellt. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Beim PZ-Redaktionsgespräch haben die Vorstandsmitglieder der Deutsch-Russischen Gesellschaft – Zhanna Belyaeva, Doris Freisenich, Katharina Leicht, Waldemar Meser und Udo Freisenich (von links) ihr Festprogramm anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins vorgestellt. Foto: Lorch-Gerstenmaier
17.09.2017

Deutsch-Russische Gesellschaft feiert 30-jähriges Bestehen

Pforzheim/Irkutsk. Sie waren zu fünft, als sie sich 1987 im Kupferdächle trafen, beschlossen, die Weichen zu stellen für den vereinsmäßig institutionalisierten Brückenbau zu Russland: die Gründungsmitglieder der Deutsch-Russischen Gesellschaft (DRG).

Zwei Jahre später wurde die Städtepartnerschaft zwischen Pforzheim und der sibirischen Metropole Irkutsk besiegelt. Und nun feiert die DRG 30-jähriges Bestehen – natürlich mit Gästen aus Irkutsk (15 an der Zahl), auf die sich unter anderem die Vorsitzende Katharina Leicht, ihre Stellvertreterin Zhanna Belyaeva, Rechnungsführerin Doris Freisenich, ihr Mann Udo Freisenich (Schriftführer) und Waldemar Meser als einer der drei Beisitzer bei einem Redaktionsgespräch freuen.

Gefeiert wird am Samstag, 14. Oktober, in der Bruder-Klaus-Begegnungsstätte, dem Gemeindezentrum der Liebfrauenkirche, auf dem Buckenberg. Unter den Gästen ist unter anderem der Ehemann der Vorsitzenden der Russisch-Deutschen Gesellschaft in Irkutsk, 2001 Absolvent einer Handwerker-Qualifizierungsmaßnahme in Pforzheim, Vertreter eines mit der Fritz-Erler-Schule partnerschaftlich verbundenen Lyceums und eines Dorfs für Menschen mit seelischen Einschränkungen.

Für Spätaussiedler Meser, den ehemaligen Feuerwehrmann – in jungen Jahren in Irkutsk, nach seiner Ausreise vor rund 40 Jahren bei der Berufsfeuerwehr in Pforzheim –, kommt noch ein weiterer Aspekt dazu: Auch eine sechsköpfige Delegation der Irkutsker Floriansjünger wird vom 3. bis 12. Oktober in der Goldstadt erwartet. Details wie den Besuch mit dem FSV-Vorsitzenden Uwe Hück bei Porsche oder bei der Karlsruher Feuerwehr auf deren Löschboot wollten Vertreter der DRG, des Geschäftsbereichs Städtepartnerschaften der Stadtverwaltung und Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer absprechen.

Verhandeln oder aufrüsten?

Teilnehmen werden am Festakt auch die Marionettenbühne Mottenkäfig, Vertreter der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden), der Löblichen Singer, des Kommunalen Kinos (das derzeit den Film „Paradies“ zeigt), der Schulen und der Volkshochschule (mit der am Dienstag, 19. September, im „Olympia“, Weiherstraße, der Russlandkenner Christian Wipperfürt über „Verhandeln oder aufrüsten? Welcher Russlandpolitik ist richtig?“ referiert).

Der Oktober steht in diesem Jahr klar im Zeichen einer der wichtigsten Weichenstellungen der Weltpolitik des 20. Jahrhunderts: der Revolution im damaligen Zarenreich vor 100 Jahren, die in einen Sieg der Bolschewisten mündete – die Geburtsstunde der Sowjetunion.

Platzeck im PZ-Forum

Am Donnerstag, 16. November, kommt auf Einladung der DRG der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin und frühere SPD-Bundesvorsitzende Matthias Platzeck nach Pforzheim– ins PZ-Forum. Platzeck ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums.

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