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Joachim Rösch, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (links), und Generalkonsul János György Berényi legen Kränze am Denkmal in Büchenbronn nieder. Tilo Keller
Joachim Rösch, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (links), und Generalkonsul János György Berényi legen Kränze am Denkmal in Büchenbronn nieder. Tilo Keller
31.10.2016

Deutsch-Ungarische Gesellschaft gedenkt den Aufständischen von 1956

Er ist Anlass für einen Nationalfeiertag und gilt als Symbol für das Freiheitsstreben der Ungarn: Am Samstag hat die Deutsch-Ungarische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis des am 23. Oktober 1956 begonnenen Volksaufstands gedacht. Dieser habe die Landkarte Europas verändert, sei ein Fanal für spätere Entwicklungen in Prag und Warschau gewesen, sagte Präsident Joachim Rösch in seiner Begrüßung am von Rosemarie Szalay gestalteten Denkmal im Stadtteil Büchenbronn.

Die Aufständischen schienen für einige Tage ihr Ziel erreicht zu haben, auf die Ein-Parteien-Herrschaft folgte eine Regierung unter Imre Nagy – bis zur blutigen Niederschlagung durch die Rote Armee. Rund 2500 Menschen verloren beim Kampf um Budapest ihr Leben, rund 200 000 Menschen flohen aus dem Land. Der Erste Bürgermeister Dirk Büscher würdigte den Einsatz der oft jungen Menschen als Baustein für Freiheit und Demokratie. „Das werden wir unseren ungarischen Freunden nie vergessen.“ Generalkonsul János György Berényi sprach von einem Ereignis weltgeschichtlicher Bedeutung, pries „die Helden von 1956“ für Entschlossenheit, Mut und Kühnheit. Das freie Ungarn sei auf ihrem Schicksal gebaut, sie seien Vorbilder. „Wir tragen eine ewige Verantwortung.“

Pfarrer Georg Lichtenberger erinnerte an die Verbindung der Werte, für welche 1956 gekämpft wurde, mit der christlich-jüdischen Tradition und den Lehren daraus. Wer sich auf das christliche Abendland berufe, so Lichtenberger, müsse auch heute für Menschenrechte und die bürgerlichen Freiheitsrechte eintreten.

Schreiberling
01.11.2016
Deutsch-Ungarische Gesellschaft gedenkt den Aufständischen von 1956

Dirk Büscher. Wenn ein Jungspunt über Historisches spricht, das er selbst nicht erlebt hat, dann ist das eben Politikergesülze. Und da Frage ich mich, ob der Familienname nicht der Komparativ zu Busch, oder in der amerikanischen Schreibweise " Bush" ist. Und wenn wir schon linguistisch unterwegs sind. Gedenken regiert den Genitiv. Es muss also heißen, dass der Aufständischen gedacht wurde, nicht den Aufständischen. "Wir müssen unseren Kindern wieder mehr deutsch lernen" (Edmund Stoiber) mehr...

Peggy
02.11.2016
Deutsch-Ungarische Gesellschaft gedenkt den Aufständischen von 1956

Die Schreibweise ist doch wurscht.Auch wieder dumm geschrieben Schreiberling-??... mehr...

nanos
03.11.2016
Deutsch-Ungarische Gesellschaft gedenkt den Aufständischen von 1956

Und wie wurscht das ist!:rolleyes: Schreiben nach Gehör ist doch eine ganz große Errungenschaft unserer Reformpädagogik. Und Kiezdeutsch ist laut Frau Prof. Heike Wiese nur eine von vielen möglichen Varianten deutsch zu sprechen. Wer will sich da noch aufregen wenn geschrieben wird „wir gedenken den Aufständischen“ anstatt „wir gedenken der Aufständischen“….naja ich vielleicht und ...... mehr...