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Ein gelungenes Fest will gut vorbereitet sein: Der ehrenamtliche Helfe Peter Wild und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost packen die Tüten für den Heiligabend im Hermann-Maas-Haus. Foto: Meyer
Ein gelungenes Fest will gut vorbereitet sein: Der ehrenamtliche Helfe Peter Wild und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost packen die Tüten für den Heiligabend im Hermann-Maas-Haus. Foto: Meyer
22.12.2017

Diakonie richtet Weihnachtsfest für Arme und Alleinstehende aus

Pforzheim. Heiligabend – das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit, der Familie. Für Peter Wild ist es ein Tag der Arbeit. Seit drei Jahren hilft er jeden 24. Dezember das offene Weihnachtsfest „Gemeinsam statt einsam“ der Diakonie, das maßgeblich von der PZ-Aktion „Menschen in Not“ unterstützt wird, zu einem Erfolg zu machen.

Meistens in der Küche, die der 55-Jährige, der auch regelmäßig das Essen für den Erwerbslosen-Treff im Hermann-Maas-Haus auf den Tisch bringt, in- und auswendig kennt. Auch in diesem Jahr wird er gemeinsam mit einem zehnköpfigen Team rund 200 Portionen Schnitzel und Salat für das Festessen anrichten.

Arbeiten, während andere feiern: Was für viele nach einem Alptraum klingt, ist für Wild ein Segen. „Ohne diese Veranstaltung säße ich auf dem Sofa und würde warten, dass irgendwas passiert. Ich wäre alleine“, erklärt er knapp. 2011 trennte sich seine Frau von ihm. Gesundheitlich angeschlagen und ohne Arbeit, verliefen die folgenden Weihnachtsfeste einsam. Bis er 2013 zu Gast beim offenen Nachmittag in der Diakonie war. „Wer das einmal mitgemacht hat, vergisst das nicht“, erzählt Wild. Dabei gehe es weniger um das Essen, das für alle Besucher kostenlos ist. Es sei das Gefühl von Gemeinschaft, das diesen Tag zu einem besonderen mache. In ihm wuchs der Wunsch heran, etwas von dem, was er bekommen hat, zurückzugeben.

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