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Referentin Andrea Horn (Zweite von rechts) eröffnete mit den Diakonie-Mitarbeiterinnen Sarah Spohn, Sabine Ewert, dem stellvertretenden Geschäftsführer Thomas Lutz und Sylvia Uhlig (von links) die Wanderausstellung an der KF. Foto: Meyer
Referentin Andrea Horn (Zweite von rechts) eröffnete mit den Diakonie-Mitarbeiterinnen Sarah Spohn, Sabine Ewert, dem stellvertretenden Geschäftsführer Thomas Lutz und Sylvia Uhlig (von links) die Wanderausstellung an der KF. Foto: Meyer
08.05.2018

Diakonie zeigt Ausstellung zum Thema Altersarmut

Pforzheim. Immer mehr Menschen reicht die Rente nicht zum Leben. Besonders Frauen sind von Altersarmt betroffen. Die Diakonie-Punkte KF 89 und Brötzingen wollen mit einer Wanderausstellung auf das Thema aufmerksam machen und so zum einen Präventionsarbeit leisten und zum anderen den Betroffenen eine Hilfestellung bieten.

Elternzeit, Halbtagsjobs oder eine Anstellung im Niedriglohnsektor – die Liste der Gründe für Altersarmut ist lang. Darüber sprechen wollen die Wenigsten.

„Das Thema ist uns immer wieder begegnet. Wir wollen es jetzt in die Öffentlichkeit tragen“, erklärt Thomas Lutz, stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Pforzheim, vor Beginn der Wanderausstellung „Wie will ich leben, wenn ich alt bin?“, die seit gestern bis zum 18.Mai in den Diakonie-Punkten KF 89 und Brötzingen zu sehen ist. Von der Rentenversicherung bis zu Wohnen im Alter finden sich auf den 13 Tafeln alle Aspekte zum Thema Altersarmut wieder. „In Pforzheim sprechen wir von etwa 670 Betroffenen, die Dunkelziffer ist aber deutlich höher“, erklärt Sabine Ewert, Leiterin des Punkts an der KF 89. In dieser Begegnungsstätte speziell für Senioren werden ältere Bürger in allen Fragen des Lebens, auch den finanziellen, beraten und erhalten bei Bedarf Soforthilfen, die Dank der Spenden von der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ und des Zonta-Clubs möglich sind. Besonders häufig würden sich Frauen an die Diakonie wenden. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Altersarmut ist weiblich“, so Lutz.

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