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Der Nachbarschaftstreff als Gemeinschaftsprojekt: Claudius Loth (links) von der Flüwo freut sich mit Thomas Lutz und Sarah Spohn, beide Diakonie, auf den neuen Diakonie-Punkt. Foto: Meyer
Der Nachbarschaftstreff als Gemeinschaftsprojekt: Claudius Loth (links) von der Flüwo freut sich mit Thomas Lutz und Sarah Spohn, beide Diakonie, auf den neuen Diakonie-Punkt. Foto: Meyer
21.09.2017

Diakonie-Punkt setzt aufs Mitreden im Stadtteil

Pforzheim. Uns fragt ja keiner? Von wegen. Zumindest für die unmittelbaren Nachbarn des Diakoniepunkts an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 284 im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen soll das nicht gelten. Diakonie-Mitarbeiterin Sarah Spohn wird als Leiterin des Nachbarschaftstreffs die 58 Wohnungen des Wohnblocks abklappern, in dem die Einrichtung untergebracht ist, und die Bewohner befragen.

Offene und geschlossene Fragen

Mit offenen Fragen wie der, was ihnen in ihrer Wohnumgebung und in ihrem Alltag gefällt, aber auch mithilfe ganz konkreter Bewertungen zu einzelnen Aspekten in Gestalt von Schulnoten. Und durch diese Befragung wollen sie und die Diakonie und ebenfalls die Wohngesellschaft Flüwo als Besitzerin des Wohnblocks die Menschen dort, im Viertel, im Quartier, zum Mitreden und Mitmachen aktivieren. Dazu, die Möglichkeit zu nutzen, die ihnen der Diakoniepunkt täglich bieten will – sich eben dort zu treffen, ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte zu finden und für manches eine Hilfestellung und eine Problemlösung. So sieht es das Konzept der Diakoniepunkte vor, auch wenn sie inhaltlich unterschiedliche Ausrichtungen haben wie die Begegnungsstätte am Ludwigsplatz in Dillweißenstein, das Familienzentrum im Lukashaus oder auch der Diakoniepunkt an der KF, wie Thomas Lutz als stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Pforzheim erläutert.

Neu in der Einrichtung an der Westlichen sei, dass sie gemeinsam mit einer Wohnbaugesellschaft geschaffen wurde, während es an der KF mit Arlinger und Familienheim eher eine Art Kooperation gibt. Genau genommen war es in Brötzingen sogar die Flüwo, die die Initiative ergriffen hatte.

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