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Clemens Breckle und Tobias Gay (von links) stehen hinter der Aktion.
Clemens Breckle und Tobias Gay (von links) stehen hinter der Aktion.
Clemens Breckle vom Verein blackforestwave (rechts) gibt Uwe Karst aus Ispringen Tipps, damit das Stand-Up-Paddeln klappt.   Bechtle
Clemens Breckle vom Verein blackforestwave (rechts) gibt Uwe Karst aus Ispringen Tipps, damit das Stand-Up-Paddeln klappt. Bechtle
Julia Karst steht beim ersten Versuch sicher auf dem Brett.
Julia Karst steht beim ersten Versuch sicher auf dem Brett.
13.08.2017

„Die Enz erleben“ startet mit erstem Aktionssonntag beim Bootspick

Die Enz fließt seicht dahin. Das Wasser ist dunkelbraun gefärbt, die Sicht schlecht. Sehr schlecht. Der viele Regen der vergangenen Tage ist wohl schuld daran. Und so macht die Enz keinen wirklich einladenden Anblick. Auch das Wetter ist nur suboptimal. Für ein Nachmittag im kühlen Nass ist es etwas zu unbeständig und zu kühl. Und trotzdem bilden sich Menschentrauben entlang der Enz. Das Experiment „Stand-Up-Paddeln“ kommt an. Zwischen Goldschmiedesteg und Rossbrücke dreht sich an diesem Mittag alles um das eine Thema.

Die Organisatoren Clemens Breckle und Tobias Gay vom Verein blackforestwave freuen sich über Mutige, die ein Brett ausleihen. „Man muss trotz des Niedrigwassers Mut mitbringen“, sagen sie. Für die, die aufs Brett gehen, gibt es Boards von 10,8 (27,43 Zentimeter) bis 12,6 Zoll (32 Zentimeter). „Es kommt auf die Fähigkeit des Paddlers an.“ Breite Boards seien die Allrounder. Gepaddelt wird im Stehen und barfuß. Wer einen Neopren-Anzug hat, ist gut bedient, falls die Wellen der Tretboote doch etwas höher werden und einen Paddler zum Kippen bringen. Ansonsten empfehlen die Organisatoren, Badeklamotten und ein Handtuch mitzubringen.

Julia Karst aus Ispringen ist bei den Ersten, die sich aufs Brett wagen. Eine halbe Stunde kostet fünf Euro, und man verbraucht jede Menge Kalorien. „Stand-Up-Paddeln ist sehr anstrengend“, weiß Gay. „Gute Körperspannung und Kraft in den Armen zum Paddeln sind vorteilhaft.“ Die sind dann auch von Vorteil, wenn im nächsten Sommer ein Platz an der Enz gefunden ist, an dem sich eine stehende Welle realisieren ließe. „Nicht ganz so groß wie an der Isar in München, aber passabel“. verraten Breckle und Gay.

An den kommenden drei Sonntagen können von 12 bis 20 Uhr an der Enz beim Bootspick Boards zum Stand-Up-Paddeln aus-

geliehen werden.