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Ein Zertifikat bescheinigt den Blick über den eigenen Tellerrand.  Foto: Hochschule 

Die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel gibt’s für die Studierenden in Pforzheim schriftlich

Pforzheim. Das laufende Wintersemester wartet an der Hochschule Pforzheim mit einer besonderen Neuerung auf: Der Besuch interdisziplinärer Veranstaltungen wird neben der regulären Anerkennung im Studium nun auch in Form eines besonderen Zertifikats – dem Perspectum – anerkannt und dokumentiert. Das Perspectum wird von den Studierenden während ihres Studiums zusätzlich erworben und bescheinigt den Perspektivenwechsel über das eigene Fachgebiet hinaus und die Auseinandersetzung mit fachfremden Inhalten und Methoden.

Voraussetzung für diesen Beleg eines interdisziplinären Studiums ist der Besuch von Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens neun Credit Points (ECTS). Auch das Engagement in zahlreichen studentischen Initiativen kann hier berücksichtigt werden. Das Zertifikat trägt vor allem dem breit gefächerten Inte-resse Studierender Rechnung und motiviert sie, sich stärker mit Inhalten anderer Studienfächer auseinanderzusetzen.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir mit dem neuen Zertifikat die in unserem Leitbild verankerte Interdisziplinarität als Kernelement unserer Ausbildung weiter stärken können“, sagt Rektor Professor Ulrich Jautz mit Verweis auf die besondere strategische Bedeutung des neuen Zertifikats.

Professor Hanno Weber, Prorektor für Studium und Lehre und somit für die Einführung des Perspectums verantwortlich, fügt hinzu: „Das neue Zertifikat steht für den weiten Horizont und den Blick auf die Themen links und rechts des eigenen Fachgebiets. Die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel und zur interdisziplinären Zusammenarbeit gewinnt auf dem Arbeitsmarkt immer größere Bedeutung.“