nach oben
Lennox, Theresa, Fiona und Konstantin mit ihren kreativen Werken, die sie bei der Kinderstadtranderholung der Diakonie Pforzheim auf dem Gelände der Sonnenhofschule fabriziert haben. Foto: Tilo Keller
Lennox, Theresa, Fiona und Konstantin mit ihren kreativen Werken, die sie bei der Kinderstadtranderholung der Diakonie Pforzheim auf dem Gelände der Sonnenhofschule fabriziert haben. Foto: Tilo Keller
17.08.2017

Die Kinderstadtranderholung der Diakonie geht für 96 Kinder zu Ende

Pforzheim. Bei der Kinderstadtranderholung der Diakonie Pforzheim ist am Donnerstagnachmittag fleißig gewerkelt worden, um angefangene Projekte noch zu vollenden. Nach drei Wochen geht das Ferienangebot für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren heute zu Ende.

„„In der ersten Woche waren wir mit 112 Kindern aus dem ganzen Stadtgebiet voll belegt, jetzt in der dritten Woche sind noch 96 Kinder da“, erklärte Tanja Könne, Leiterin vom Hort am Sonnenhof, die das Angebot zusammen mit Nina Bayer vom Stadtjugendring geleitet und koordiniert hat. Auf dem weitläufigen Gelände der Sonnenhofschule fiel diese große Zahl der Kinder allerdings nicht so sehr auf, da sie an verschiedenen Werkstätten und Stationen im Schulhaus, in der Turnhalle oder auf dem Schulhof verteilt, beschäftigt waren.

Aus Holz, Modelliermasse, Perlen, Stoff, Leder, Salz, Speckstein und vielen weiteren Materialien entstanden kreative Werke, die die Kinder nach ein bis drei Wochen Tagesbetreuung stolz mit nach Hause nehmen können.

Die zehnjährige Fiona präsentierte ein Schild aus Modelliermasse mit den Initialen ihres Lieblings-Fußballvereins. „Mein Vater hat bald Geburtstag“, verriet sie. Zu ihrem liebsten Beschäftigungsangebot erklärte sie die Schmuckwerkstatt. „Da konnte man schöne Armbänder machen“, betonte die Zehnjährige, und führte sogleich ihr selbst gefertigtes Schmuckstück vor. „Ich habe heute zum größten Teil Löcher gebohrt und Holz geklebt“, erklärte der neunjährige Mattes.

Der Umgang mit dem Akkubohrer ging ihm ganz offensichtlich leicht von der Hand. Auch die zehnjährige Theresa hat sich in der Holzwerkstatt wohlgefühlt. „Statt einem Windspiel habe ich eine Treppe für meinen Vogel gebastelt“, merkte sie stolz an. Das 18- bis 20-köpfige Betreuerteam hat sich für die vergangenen drei Wochen viele Basteleien ausgedacht und mit Bewegungs- und Ausflugsangeboten ergänzt.

Die Kinder haben sich an den verschiedenen Materialien nach Lust und Laune ausprobieren können. Ein Highlight war der derzeit so beliebte Fingerspinner, der aus Modelliermasse und Kugellagern geformt wurde. Sehr beliebt auch das nachmittägliche Snackangebot, das in Zusammenarbeit mit den Kindern vorbereitet und ausgegeben wurde. Am vorletzten Tag gab es nochmals eine Saftbar, die dicht umlagert war.