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Der Wildpark ist auch abends ein beliebter Treffpunkt für „Pokémon Go“-Spieler. Foto: Walter
Der Wildpark ist auch abends ein beliebter Treffpunkt für „Pokémon Go“-Spieler. Foto: Walter
29.07.2016

Die Nacht in Pforzheim gehört den Pokémon-Jägern

„Pokémon Go“ bewegt die Massen – auch in Pforzheim. Die PZ hat sich an beliebten Treffpunkten der Spieler umgesehen und sie gefragt: Was macht ihr denn da eigentlich?

Das Wildpark-Gelände schließt offiziell um 20 Uhr. Es sind noch zehn Minuten bis dahin, und noch immer strömen Menschen an diesem Donnerstagabend durch das Eingangstor. Das Handy in der Hand, meist in kleinen Gruppen, gehen die Mittzwanziger an den Gehegen vorbei gen Spielplatz, angezogen von einem virtuellen Blütenregen. Die sogenannten Pokéstops sind auf dem Gelände so nah beieinander platziert, dass auf den Wegen und Bänken rundherum von einem Standort aus die Monster gefangen werden können, die an mehreren Stops auftauchen – das Geheimnis der Attraktivität bestimmter Plätze: Zwei auf einen Streich.

Warum sie wie so viele andere Mittzwanziger ihre Zeit mit einem Spiel verbringen, das eigentlich für Jüngere gedacht ist? „Die Kindheit wieder aufleben lassen“, erklärt Schüler Patrick. Früher hätten sie es auf dem Gameboy gespielt, heute eben hier. Die Wildpark-Betreiber sehen den neuen Besucherzustrom kritisch.

Diese und mehr Geschichten von beliebten Pokéstops der Stadt lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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