nach oben
Sprachprobleme können ein Grund dafür sein, dass Kinder noch nicht wie geplant eingeschult werden. Foto: dpa-Archiv
Sprachprobleme können ein Grund dafür sein, dass Kinder noch nicht wie geplant eingeschult werden. Foto: dpa-Archiv
24.08.2017

Die Schule muss warten - Viele Kinder werden in Pforzheim bei Einschulung noch zurückgestellt

Pforzheim. 12,9 Prozent der Kinder sind in Pforzheim zum Schuljahresbeginn 2016 mit bei der Einschulung zurückgestellt worden. Landesweit ein negativer Spitzenwert laut Schulbürgermeisterin Monika Müller. Der Landesschnitt liegt bei 9,6 Prozent. Dem gegenüber stehen in Pforzheim nur 1,9 Prozent der Kinder, die früher eingeschult wurden als vorgesehen. In anderen Städten, wie dem beliebten Vergleichszwilling Heilbronn, sei das Verhältnis ausgeglichener.

Formal bestimmt die jeweilige Schule in Rücksprache mit den Eltern darüber, ob mit der Einschulung eines Kindes besser noch gewartet wird. Dieser Entscheidung gingen in der Regel zwei Einschulungsuntersuchungen voraus, sagt Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamts, das in Pforzheim und dem Enzkreis für diese Untersuchungen zuständig ist.

Aber: Weshalb werden Kinder zurückgestuft? „Es sind in der Regel sehr zurückhaltende, schüchterne Kinder, die nah am Stichtag und darum noch jung sind und emotional noch nicht so reif“, so Stankewitz. Auch sprachliche Probleme bei Kindern aus Migrationsfamilien oder Verhaltensauffälligkeiten, die etwa in Richtung ADHS gehen, könnten Gründe sein.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.