nach oben
So sollen sie aussehen: Das neugestaltete Sinn-Leffers-Gebäude, das hölzerne Hochhaus und das Areal beim Alten Milchhof (von links). Fotomontage: Türschmann
So sollen sie aussehen: Das neugestaltete Sinn-Leffers-Gebäude, das hölzerne Hochhaus und das Areal beim Alten Milchhof (von links). Fotomontage: Türschmann
Dieser Bau für gefördertes Wohnen soll die Lücke an der Berliner Straße schließen. Visualisierung: Stadtbau
Dieser Bau für gefördertes Wohnen soll die Lücke an der Berliner Straße schließen. Visualisierung: Stadtbau
Der Gebäudekomplex "Bellevue" (rechts) soll an das St.-Trudpert-Klinikum aus den 1920er-Jahren erinnern. Foto: Meyer
Der Gebäudekomplex "Bellevue" (rechts) soll an das St.-Trudpert-Klinikum aus den 1920er-Jahren erinnern. Foto: Meyer
Raum zum Wohnen und für Kinder: Im Jahr 2020 soll es beim Alten Milchhof so aussehen. Visualisierung: Sacker Architekten
Raum zum Wohnen und für Kinder: Im Jahr 2020 soll es beim Alten Milchhof so aussehen. Visualisierung: Sacker Architekten
Blick in die Zukunft der Poststraße: unten das Industriehaus, dann der Neubau, ganz oben die PZ. Visualisierung: Sparkasse Pforzheim Calw
Blick in die Zukunft der Poststraße: unten das Industriehaus, dann der Neubau, ganz oben die PZ. Visualisierung: Sparkasse Pforzheim Calw
Der neue architektonische Star der Goldstadt: Das geplante Holzhochhaus namens Carl. Visualisierung: PWS
Der neue architektonische Star der Goldstadt: Das geplante Holzhochhaus namens Carl. Visualisierung: PWS
So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Zerrenner-/Leopoldstraße aussehen. Visualisierung: Michelgroup
So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Zerrenner-/Leopoldstraße aussehen. Visualisierung: Michelgroup
Unterhalb des Finanzamts geht es schon richtig zur Sache: Drei Mehrfamilienhäuser sollen hier entstehen. Foto: Ketterl
Unterhalb des Finanzamts geht es schon richtig zur Sache: Drei Mehrfamilienhäuser sollen hier entstehen. Foto: Ketterl
Blick über den Innenhof hin zu den Mietwohnungen. Visualisierung: Pheroh
Blick über den Innenhof hin zu den Mietwohnungen. Visualisierung: Pheroh
21.04.2019

Diese acht Bauprojekte zeigen, wie sich Pforzheims Aussehen verändert

Pforzheim. Wohnraum, Kitas - und das höchste Holzhaus Deutschlands: In Pforzheim ist zurzeit so einiges in Bewegung. PZ-news stellt die großen Bauprojekte in der Goldstadt vor.

Berliner Straße:

Hier geht die Stadtbau derzeit geförderten Wohnungsbau an. Die Arbeiten sind schon in vollem Gange. Insgesamt sollen in vier Geschossen und einer Dachebene 23 Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen. 14 Monate sind als Bauzeit angesetzt.

____________________

Wolfsberg-Palais:

Wo einst das Trudpert-Krankenhaus stand, soll künftig das Wolfsberg Palais thronen. Am Südhang der Nordstadt sind mehrere nach Edelsteinen benannte Stadtvillen geplant. Schon im Sommer 2020 sollen die ersten Eigentümer einziehen können. In den Stadtvillen und dem Herzstück des Wolfsberg Palais, dem Gebäude „Bellevue“, das der Architektur des ehemaligen Klinikums Tribut zollt, sollen insgesamt 129 Wohnungen mit Wohnflächen von 40 bis zu 180 Quadratmetern samt Tiefgaragenstellplätzen entstehen.

____________________

Alter Milchhof: 

Gleich ein ganzes Gebäudeensemble soll zwischen Erbprinzen-, Anshelmstraße und den Bahngleisen entstehen. 66 Mietwohnungen in drei Gebäuden plant die Gesellschaft Bau und Grund hier, ebenso wie eine Tiefgarage mit 84 Stellplätzen. Die meisten Wohnungen haben zwei bis drei Zimmer, sind rund 55 Quadratmeter groß und barrierefrei. Doch das ist noch nicht alles: Auch eine Kindertagesstätte mit 100 Plätzen soll beim Alten Milchhof geschaffen werden. Im Herbst 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

____________________

TurmQuartier:

Im Herzen der Stadt will die Sparkasse Pforzheim Calw ein modernes, vielseitiges Viertel entstehen lassen - das TurmQuartier. Zwischen Leopoldplatz sowie Post-, Museum- und Kiehnlestraße wird nicht nur die neue, barrierefreie Kundenhalle der Sparkasse entstehen, sondern auch ein 450 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum, das "Forum", mit Platz für bis zu 600 Personen. Um die Sparkasse herum liegen zudem Praxen, Kanzleien, Fachgeschäfte und Gastronomie - um einen besseren Überblick über das Areal zu bekommen, soll es Orientierungshilfen für Kunden geben. Auch ein Durchgang von der Poststraße zur Museumstraße ist vorgesehen. Bis Ende 2020 soll das 50-Millionen-Euro-Projekt fertig sein.

____________________

Holzhochhaus Carl:

45 Meter hoch und aus heimischem Nadelholz soll es sein: Das geplante Holzhochhaus an der Carl-Hölzle Straße. Mit insgesamt 14 Stockwerken wird Carl, wie das Bauwerk heißen soll, der größte seiner Art in Deutschland sein. Die Baugenossenschaft Arlinger will in dem dreiteiligen Bau 73 Wohnungen, eine Kindertagesstätte mit knapp 100 Plätzen und eine Bäckerei mit Café entstehen lassen. Bis Ende 2021 soll das 30-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen sein.

____________________

Sinn-Leffers-Gebäude:

An der Ecke Zerrenner-/Leopoldstraße soll ein großes Geschäfts- und Wohnhaus entstehen. Nach der Neugestaltung soll das ehemalige Sinn-Leffers-Gebäude ein Stockwerk höher sein als bislang. Rund 30 Wohnungen, Räume für gewerbliche Nutzung und ein Parkdeck plant die Ulmer Michelgroup dort. Die Bauzeit ist auf 18 Monate angesetzt. Pischzans City-Supermarkt soll im Gebäude bleiben. Voraussichtlich kann der Edeka-Markt seine Geschäfte ab Ende 2021 im neuen Erdgeschoss statt wie bislang im Keller machen.

____________________

Bismarckstraße:

Das Grundstück unterhalb des Finanzamts lag lange Zeit brauch. Nun sollen dort drei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage entstehen. Das Objekt der Stuttgarter BPD Immobilienentwicklung GmbH wurde bereits vor Baubeginn an die Süddeutsche Krankenversicherung verkauft. Sie will die 46 Mietwohnungen, die an der Bismarckstraße entstehen, als Geldanlage nutzen.

____________________

"Goldstück":

Am Eck Durlacher Straße/Maximilianstraße hatte der Projektentwickler 6B47 ein "Holiday-Inn"-Hotel und Dutzende Wohnungen geplant. Bislang ist in Sachen "Goldstück", wie das Vorhaben hieß, noch nichts passiert. Nun gibt es aber einen neuen Besitzer, eine Objektgesellschaft des Neusser Projektentwicklers Pheroh, die das Projekt realisieren will. Neben dem Hotel und den Wohnungen, deren Zahl und Größe noch nicht feststehen, soll auch ein 600 Quadratmeter großer Gewerbeteil entstehen. Von den insgesamt 13.000 Quadratmetern Nutzfläche ist etwas mehr als die Hälfte für die Wohnungen vorgesehen. Der Baubeginn ist im dritten Quartal 2019 geplant.

helmut
23.04.2019
Diese acht Bauprojekte zeigen, wie sich Pforzheims Aussehen verändert

Sehr erfreulich. Ohne die noch nicht bezifferten Wohnungen im "Goldstück" kommen stolze 344 Wohnungen zusammen. Wohnungssuchende werden sich freuen. Jetzt fehlen nur noch Angaben über die Mietpreise und deren Bezahlbarkeit für den Normalbürger. Im Holzhaus werden die unerschwinglich hoch sein. Der Brandschutz wird hier die höchsten Kosten verschlingen und den Fertigstellungstermin verschieben. Da sage noch einer dieser Miesepeter, die Pforzheim ständig verunglimpfen, dass sich ...... mehr...