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Auf und rund um den Ludwigsplatz kennt Dietlinde Hess alles und jeden: Für ihr Dillweißenstein kämpft sie nun wieder an vorderster Front.
Auf und rund um den Ludwigsplatz kennt Dietlinde Hess alles und jeden: Für ihr Dillweißenstein kämpft sie nun wieder an vorderster Front.
Bringen sich beherzt im Bürgerverein ein: Jürgen von der Ehe, Cornelia Senf, Christoph Timm, Dieter Stanke, Eckart Flaig, Stellvertreterin Petra Bösl, Berit Daus, die ehemalige und neue Vorsitzende Dietlinde Hess und Martin Gussetti (von links). Privat
Bringen sich beherzt im Bürgerverein ein: Jürgen von der Ehe, Cornelia Senf, Christoph Timm, Dieter Stanke, Eckart Flaig, Stellvertreterin Petra Bösl, Berit Daus, die ehemalige und neue Vorsitzende Dietlinde Hess und Martin Gussetti (von links). Privat
13.01.2017

Dietlinde Hess führt wieder den Bürgerverein

Pforzheim. Eine Ära endet in Dillweißenstein“, hatte die PZ im März 2015 getitelt. Jetzt lebt diese Ära wieder auf. Dietlinde Hess, eines der prominentesten Gesichter dieser Stadt, übernimmt wieder den Vorsitz des Bürgervereins Dillweißenstein – im Alter von 77 Jahren. Sie löst Roland Wentsch ab, der den Verein zwei Jahre lang führte.

Er sei seit 45 Jahren ehrenamtlich tätig, habe während seiner Zeit als Bürgermeister von Alpirsbach dort lange zwei Vereine geleitet, begründete der 63-Jährige im PZ-Gespräch diesen Schritt: „Irgendwann will man auch mal auf ein Fest gehen und nicht hinter dem Grill stehen, sondern auf der Bierbank sitzen.“ Das Familienleben solle nun verstärkt im Mittelpunkt stehen – Wentsch hat vor einem Jahr geheiratet. Außerdem sei das Projekt Westtangente – „unser wichtigstes Ziel“ – zumindest im ersten Teil „weitgehend in trockenen Tüchern“.

Dass Wentsch Mitglied und dem Bürgerverein verbunden bleibt, freut Dietlinde Hess, die Wentschs Einsatz lobt und Verständnis für seine Entscheidung zeigt. Damals sei es ihr, nach dem Tod ihres Mannes und durch die Folgen eines Sturzes, nicht gut gegangen: „Ich hatte Sorge, dass ich den Ansprüchen nicht entsprechen kann.“ Nun habe sie sich gut erholt und fühle sich „pudelwohl“. Dennoch habe sie, als sich Wentschs Rückzug abzeichnete, länger nachgedacht. „Viel Zuspruch aus allen Himmelsrichtungen“ und viele guten Wünsche hätten sie schließlich bestärkt, diesen „Neuanfang“ zu wagen: „Ich liebe ja Herausforderungen.“

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