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„Gott entgegenzweifeln“ – in einen theologischen Dialog über die Grenzen des Denkens hinaus sind Albert Biesinger (links) und Gunther Klosinski in der Schloßkirche eingetreten. Foto: Seibel
„Gott entgegenzweifeln“ – in einen theologischen Dialog über die Grenzen des Denkens hinaus sind Albert Biesinger (links) und Gunther Klosinski in der Schloßkirche eingetreten. Foto: Seibel
13.07.2018

Diskurs über existentielle Fragen des Lebens in Schloßkirche

Pforzheim. Kriege überall auf der Welt, Hunger, Tod und Vertreibung. Millionen Menschen auf der Flucht. Habgier, Neid und Missgunst überdies. Da sind Zweifel an ihm, Gott, nur angebracht. Wie kann er, der „Allmächtige“, das alles nur zulassen? Obwohl: Hat eigentlich mal jemand danach gefragt, wie er, Gott, das überhaupt erträgt, sich all das Elend, all das Übel auf der Welt anzusehen?

Eine Frage, die Albert Biesinger in den Raum stellt, freilich ohne eine Antwort darauf geben zu können. Der Religionspädagoge, emeritierter Professor aus Tübingen, hat sich mit dem Psychiater Gunther Klosinksi einem theologischen Gespräch in der Schloßkirche gestellt: „Gott entgegenzweifeln – Dialoge über existentielle Lebensfragen.“

Biesingers Gedankenanstoß ist eine Replik auf einen Aphorismus von Klosinski, der fragt: „Wer wollte schon mit Gott tauschen?“ Tauschen angesichts dessen, „was Gott durch uns Menschen noch zu verbessern im Stande wäre, oder zu noch Schlechterem wenden könnte in dieser Welt.“

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