nach oben
Die schmucke Sonderbriefmarke 1992 zum 225-jährigen Bestehen.
Die schmucke Sonderbriefmarke 1992 zum 225-jährigen Bestehen.
10.07.2015

Doppelt hält besser: Ruf nach Sondermarke zum Schmuckjubiläum

Pforzheim. In zwei Jahren feiert Pforzheim die Begründung der Schmuckindustrie vor 250 Jahren. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgeschlagen, eine Sonderbriefmarke herauszugeben. Krichbaum ist nicht der Erste, der sich für eine solche Marke starkmacht.

„Das 250. Jubiläum ist für Pforzheim von ganz besonderer Bedeutung. Durch die intensive Förderung des badischen Herrscherhauses stieg unsere Stadt bald zur führenden Schmuck- und Uhrenproduktionsstätte in Europa auf und wurde zur Goldstadt“, so Krichbaum. „Mit einer eigenen Briefmarke könnten wir mit Stolz auf diese Erfolgsgeschichte zurückblicken und zugleich zeigen, dass Pforzheim heute immer noch das Zentrum der deutschen Schmuckindustrie ist.“

Bereits Ende Februar hatte PZ-Redakteur Gerhard Ketterl beim Finanzministerium in Berlin als Erster den Antrag auf eine Sondermarke zum Schmuck und Uhrenjubiläum gestellt. „Ich hatte diesen Weg gewählt, weil zum Jubiläum des Klosters Maulbronn 1997 der damalige CDU-Bundestagsabgeordnete Roland Richter einfach vergessen hatte, beim Ministerium eine Jubiläumsmarke zu beantragen. Das Postministerium reagierte damals schnell und realisierte meinen Vorschlag ein Jahr nach dem Jubiläum im Rahmen der Briefmarkenserie Unesco-Weltkulturerbe“, sagt Ketterl. „Ich wollte niemandem vorgreifen, aber auf Nummer Sicher gehen. Schön für Pforzheim, jetzt gibt es zwei Antragsteller, vielleicht klappt es dann mit der Marke.“

Bereits zum 225-Jährigen der Schmuckindustrie 1992 hatte die Post eine Sondermarke herausgebracht.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news