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27.12.2016

Drei Pforzheimer wählen den neuen Bundespräsidenten mit

Pforzheim. Der Pforzheimer FDP-Politiker Hans-Ulrich Rülke macht selten gemeinsame Sache mit der SPD – bei der Nominierung der baden-württembergischen Wahlmänner für die Wahl des Bundespräsidenten am 12. Februar in Berlin hat er es getan: Dass die von Rülke geführte FDP-Landtagsfraktion acht Delegierte entsenden kann, verdankt sie seiner Einigung mit seinem SPD-Kollegen Andreas Stoch auf eine SPD/FDP-Zählgemeinschaft für die Wahl im Landtag.

Während auf die CDU-Liste bei der geheimen Abstimmung drei Stimmen weniger entfielen, als die CDU Abgeordnete stellt, konnte sich die sozialliberale Zählgemeinschaft über drei zusätzliche Stimmen freuen, so dass FDP wie SPD einen Delegierten mehr entsenden kann als ursprünglich erwartet. Unter den Wahlmännern der FDP-Landtagsfraktion ist auch Rülke selbst sowie der Journalist Helmut Markwort (Focus), der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer und die fünf Abgeordneten, die noch nie an einer Bundesversammlung teilnahmen.

Zu den von der Landtags-CDU Nominierten gehört der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus. Die AfD nominierte unter anderem den Pforzheimer Bernd Grimmer. Bei den Grünen ist die Enzkreis-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann als Ersatzkandidatin vorgesehen.

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