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hammer © Symbolbild dpa
09.04.2014

Drei Rumänen müssen sich vor Gericht wegen Einbruchserie verantworten

Wegen 13 Wohnungseinbrüchen von Februar bis August 2013 in Pforzheim und in der näheren Umgebung müssen sich derzeit drei junge Rumänen im Alter von 25, 26 und 28 Jahren vor der Auswärtigen Großen Strafkammer verantworten. Abgesehen hatte es das Trio vor allem auf Schmuck, Uhren und Bargeld. Der Gesamtwert ihrer Beute dürfte bei knapp 100 000 Euro gelegen haben. Hinzu kommen noch die an Fenstern und Türen entstandenen Sachschäden.

Auf die Spur des Trios kam die Polizei im Rahmen von Ermittlungen gegen einen bereits wegen Einbruchs und Hehlerei verurteilten Rumänen. In dessen Wohnung hatten die jungen Männer nämlich zeitweise gelebt. Durch das Abhören ihrer Mobiltelefone wurde der Kripo schnell klar, dass Adrian S., Dimitru P. und Radu K. (Namen geändert) gemeinsam auf Diebestour gingen und dass es wohl auch Hintermänner in Italien und Rumänien gab. Zu diesen soll auch der Vater von Adrian S. gehört haben sowie ein unbekannter Mann dessen beide Telefonnummern in Rumänien und Italien alle drei Angeklagten auf ihren Handys gespeichert hatten. Dies schilderte einer der ermittelnden Kriminalbeamten im Zeugenstand.

Das Trio sei auch observiert worden, so der Zeuge. Am 3. August vergangenen Jahres griff die Polizei dann in Pforzheim zu, nachdem die drei Männer von einer Diebestour durch zwei Gemeinden im Enzkreis zurückkehrten. Adrian S. hatte die Beute in einer Tasche bei sich gehabt. Das Verfahren wird am Montag, 28. April um 9 Uhr fortgesetzt.