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Drei Tage bis das Wartbergbad öffnet - PZ testet schon mal.
Drei Tage bis das Wartbergbad öffnet - PZ testet schon mal © Seibel
Drei Tage bis das Wartbergbad öffnet - Olaf Lorch-Gerstenmaier testet schon mal.
Drei Tage bis das Wartbergbad öffnet - PZ testet schon mal © Seibel
28.04.2011

Drei Tage bis das Wartbergbad öffnet - PZ testet schon mal

PFORZHEIM. Noch drei Tage bis zur Eröffnung des Pforzheimer Wartberg-Freibads! PZ-Redakteur Olaf Lorch-Gerstenmaier, vergangene Woche Erster im Sprungbecken, hat das Bad auf Sonnentauglichkeit überprüft. Es stand – unter anderem – in der PZ: Beim Blick in den Spiegel erschrickt „Terminator“ Arnie Schwarzenegger mittlerweile, vormals mehrmaliger Mister Universum, Filmstar, Gouverneur: Bauch, welkes Fleisch. Angejahrt eben. Da helfen auch keine Anabolika mehr.

„Halt die Luft an“, lästerten die Kollegen, als sie vom Wunsch des Fotografen erfuhren, der mich sonnenbadend ablichten wollte, „und zieh' Deinen Waschbärbauch ein.“

„Stell' Dich nicht so an“, sagt der Fotograf und gibt seine Anweisungen: Badetuch aufs Ein-Meter-Brett legen, vorrobben, umdrehen, Kopf ans Ende, Sonnenbrille hochschieben, Arme hinter dem Rücken verschränken, in die Kamera blicken, rechts Bein anwinkeln. Klack, klack, klack.

Ein paar Mitarbeiterinnen vom Bäderamt grinsen sich eins. Zwei von ihnen lassen sich breitschlagen, selbst auf dem Rasen zu posieren. Da habe ich meine Mutprobe schon hinter mir. Bevor ich aus Versehen ins Wasser plumpse, soll ich es lieber bewusst und freiwillig tun, schlägt der Kollege vor. Zwei Damen vom Förderverein des Wartbergbads, Gründungsmitgliederinnen, mit dem „grünen Daumen“ gesegnet, waschechte Pforzheimerinnen, wiegen nachdenklich das Haupt. Würde der Redakteur wirklich . . ?

Er tat es. Und wie gut es tat, sich noch einmal zu sonnen. Zugegeben, Sonnencreme hatten wir keine dabei. Man kann nicht an alles denken. Aber die Mittagspause neigte sich ohnehin dem Ende zu. So was macht man schließlich nicht während der Dienstzeit. Wo kämen wir da hin? Diese Zeilen müssen schließlich geschrieben werden. Erinnert mich an unseren gewesenen Kater: Wann immer es möglich war, lag er auf der Fensterbank und reckte sein weißes Bäuchlein der prallen Sonne entgegen – als habe er Kollektoren am Ranzen, die es aufzuladen galt.

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