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Jugendgemeinderat

30.05.2017

Drei neue Arbeitsgruppen im Pforzheimer Jugendgemeinderat

Drei Arbeitsgruppen hat der Jugendgemeinderat (JGR) alleine in seiner Sitzung am Montagabend eingerichtet: eine für den Skatepark im Arlinger, eine für die Kooperation mit dem Kommunalen Kino und eine für die Überarbeitung der Satzung, Wahl- und Geschäftsordnung des Gremiums.

Die Vorgänger des heutigen JGR haben eine Kooperation mit dem Kommunalen Kino (Koki) angestoßen – die Filmvorführungen mit anschließender Diskussion zu jugendrelevanten politischen Themen waren jedoch stets mäßig besucht. Nun hat Jugendgemeinderat Lukas Kresser angeregt, sich auf ein bis zwei Kooperationsveranstaltungen pro Jahr zu beschränken und dafür auf mehr Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld zu setzen.

Der Skatepark im Arlinger soll modernisiert werden, wenn es nach dem JGR geht (die PZ berichtete). Zumindest eine Asphaltreparatur kann wohl von städtischer Seite in den kommenden Monaten realisiert werden. Anders sieht es bislang mit zusätzlichen Geräten, Sitzmöglichkeiten und einem neuen Streckenverlauf aus. „Das größte Problem ist aber: Er ist schlichtweg langweilig“, sagte ein erfahrener Skater, der als Sachverständiger hinzugezogen worden war. Eine Arbeitsgruppe soll nun ein exaktes Konzept für eine Umgestaltung erarbeiten, auf dessen Basis der JGR entscheiden will, ob und in welchem Umfang das Gremium eine Modernisierung aus eigenen Projektmitteln bezuschussen wird.

2018 muss sich der JGR wieder mit Neuwahlen beschäftigen. Bis dahin sollen Satzung, Wahl- und Geschäftsordnung des Gremiums überarbeitet sein. Einstimmig hat sich das Gremium für Lukas Kresser als Vorsitzenden der Projektgruppe ausgesprochen, die für diesen Zweck gegründet wurde.