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In Pforzheim wird geprüft, ob nach den tödlichen Schüssen auf einen Staatsanwalt in Dachau die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden müssen - zum Beispiel durch eine Schleuse.
In Pforzheim wird geprüft, ob nach den tödlichen Schüssen auf einen Staatsanwalt in Dachau die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden müssen - zum Beispiel durch eine Schleuse. © Symbolbild: dpa
Dr. Christoph Reichert, leitender Oberstaatsanwalt in Pforzheim, an der Tür zur Staatsanwaltschaft.
Dr. Christoph Reichert, leitender Oberstaatsanwalt in Pforzheim, an der Tür zur Staatsanwaltschaft. © Seibel
12.01.2012

Drohungen der "Hells Angels" gegen Staatsanwaltschaft

Pforzheim. Nach den Todesschüssen im Dachauer Amtsgericht – ein junger Staatsanwalt starb – erhält eine anstehende Entscheidung über eine Sicherheitsbnachrüstung von Teilen der Pforzheimer Justiz eine neue Dimension. Vielleicht geht jetzt einiges schneller. Das Vermögens- und Hochbauamt prüft derzeit, wie, wann und für wie viel Geld das Gebäude nachgerüstet werden kann, in dem die Pforzheimer Staatsanwaltschaft und die Auswärtigen Kammern des Landgerichts untergebracht sind.

Nach dem Vereinsverbot für die Pforzheimer Ableger der Rocker-Gang „Hells Angels“ im Juni vergangenen Jahres gab es diffuse Drohungen der „Höllenengel“ gegen die federführenden Staatsanwälte in der Pforzheimer Justiz. Experten des Landeskriminalamts kamen ins Haus und inspizierten das Gebäude. Sie schlugen die Hände über dem Kopf zusammen über den lausigen Sicherheitszustand. Vorschläge sind eine Schleusentür wie etwa am Landgericht Karlsruhe und zumindest durchwurfhemmendes Glas für die Fenster. ol

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