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Die Zusage von Edeka steht: Günter Wachtler (Bild oben) wird seinen „nah und gut“ am Ludwigsplatz auch dann langfristig weiterbetreiben, wenn der an der Postwiesenstraße gebaute Vollsortimenter (unten) gebaut wird. Gegner befürchten, dass der neue Markt den „nah und gut“ in Dillweißenstein schwächen würde, da beide Lebensmittelmärkte relativ nah beieinander liegen.Seibel/Peter W. Schmidt
Die Zusage von Edeka steht: Günter Wachtler (Bild oben) wird seinen „nah und gut“ am Ludwigsplatz auch dann langfristig weiterbetreiben, wenn der an der Postwiesenstraße gebaute Vollsortimenter (unten) gebaut wird. Gegner befürchten, dass der neue Markt den „nah und gut“ in Dillweißenstein schwächen würde, da beide Lebensmittelmärkte relativ nah beieinander liegen.Seibel/Peter W. Schmidt
So könnte er aussehen, der neue Supermarkt auf dem Rodgebiet.
So könnte er aussehen, der neue Supermarkt auf dem Rodgebiet.
02.11.2012

Edeka-Vertrag soll Supermarkt-Gegner besänftigen

Pforzheim. Gegner des geplanten Supermarkts an der Postwiesenstraße befürchten, dass dem Rodgebiet eine Bauruine droht, sollte der Markt nicht gut genug angenommen werden. Kritiker in Dillweißenstein treibt die Sorge, dass der „nah und gut“ am Ludwigsplatz bald schließen könnte, wenn der Vollsortimenter im Rod einschlägt und Kunden von unten abzieht. Beide Bedenken will Edeka mit einer vertraglichen Bindung zerstreuen.

Darin garantiert der Betreiber, dass der 1450 Quadratmeter große Markt an der Postwiesenstraße „langfristig, mindestens aber für zehn Jahre“ Bestand haben wird. Den „nah und gut“ am Ludwigsplatz werde Edeka „mindestens“ bis zum 31. Dezember 2024 betreiben oder betreiben lassen. Bei beiden Garantien handele es sich um Zusagen „im Sinne einer einklagbaren Verpflichtung“. Sie sind aber auch an Bedingungen geknüpft.

Für Dillweißenstein lautet die Vorgabe, dass sich bis Ende 2024 in unmittelbarer Nachbarschaft kein Lebensmittelmarkt „als Wettbewerbsvorhaben“ ansiedelt.

Der Vertrag ist Bestandteil einer umfangreichen Sitzungsvorlage, die kommende Woche im Planungs- und Umweltausschuss auf den Tisch kommt. Das Gremium tagt am Mittwoch, 7. November, von 16 Uhr an im Ratssaalgebäude.

Wie berichtet, hat die Stadtverwaltung auf die teils heftigen Reaktionen aus der Bürgerschaft reagiert und Tempo aus dem Bebauungsplan-Verfahren genommen. Dieses sollte eigentlich noch in diesem Jahr zur Satzungsreife geführt werden. Nun ist damit frühestens für Sommer 2013 zu rechnen – wenn die Argumente für den Bau des Supermarkts an der Postwiesenstraße eine Mehrheit der Stadträte überzeugen.

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