760_0900_81042_oechslefest.jpg
Die Entscheidung der OechsleFest-Wirte und Winzer fällt auf dem Weingut Sonnenhof in Gündelbach.  Foto: Lorch-Gerstenmaier 

Edle Tropfen und Verkostungs-Rituale: Das OechsleFest steht vor der Tür

Pforzheim/Gündelbach. Wie werden die Mainstream-Weichen in Sachen stilgerechter Flüssigkeitsaufnahme gestellt? Das entscheidet an diesem sonnigen Nachmittag einmal mehr die Jury aus den Wirten des OechsleFests, das vom 24. August an 17 Tage lang seine 33. Auflage feiert. Ausrichtungsort für die diesjährige Richtungsentscheidung: das in den Weinbergen von Gündelbach gelegene Weingut Sonnenhof der Gebrüder Fischer als Hausherren. Von hier aus wird der Riesling („Oechsle Gold“) beigesteuert – so wie von Christian Häußermann in Diefenbach aus der Rote (also der „Oechsle-Rubin“) und von Philip Plag in Kürnbach aus der Rosé.

Immer wieder stellt sich die Frage: Wie süß oder trocken muss oder darf er sein – der Tropfen, der mutmaßlich der Mehrheit der üblichen rund 300 000 Besuchern in den Lauben und auf den Bänken und Tischen im Freien am besten mundet?

Es gehört zum Verkostungs-Ritual, dass jeder der Mit-Entscheidungsfinder pro künftigem Oechsle-Wein drei Gläser vor sich stehen hat – zum Nippen, Kauen, Schmatzen. Probieren halt für einen guten Zweck. Und ausgießen – man sitzt schließlich zum Arbeiten hier und nicht, um sich die Kante zu geben.

Es wird diskutiert, abgewogen, die Winzer gebeten, im Keller etwas nachzubessern – und nach einer knappen Stunde steht das Ergebnis fest Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.