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Sie haben ihr Ziel so gut wie erreicht, die CCP-Betriebsräte Ralf Weigel, Oliver Grözinger, Uwe Minor, Januzs Krzoska und David Ratz (von links): Das CCP wird so gut wie sicher unter städtischer Regie betrieben.
Sie haben ihr Ziel so gut wie erreicht, die CCP-Betriebsräte Ralf Weigel, Oliver Grözinger, Uwe Minor, Januzs Krzoska und David Ratz (von links): Das CCP wird so gut wie sicher unter städtischer Regie betrieben.
28.03.2017

Ein CongressCentrum in städtischer Hand will fast jeder im Ratssaal

In seltener Einstimmigkeit hat am Mittwoch der Finanzausschuss des Gemeinderats die Empfehlung ausgesprochen, das CongressCentrum Pforzheim ab August in städtischen Besitz zu übernehmen. Die einzigen Kritiker – die Grüne Liste, weil sich die Stadt die Folgekosten nicht leisten könne – waren in der Sitzung nicht anwesend.

Der Kaufpreis in Höhe von 13,7 Millionen Euro ist im Laufe von 30 Jahren seit Fertigstellung des über einen Investor finanzierten Gebäudes durch ein Mietkaufmodell bereits beglichen worden, so dass nun für die Stadt lediglich die Grunderwerbsteuer in Höhe von rund 685 000 Euro zu bezahlen wäre. Ein in letzter Sekunde vom Investor angebotenes, kompliziertes und aus Sicht der Stadt zudem mit Rechtsunsicherheiten behaftetes Steuersparmodell einer gesplitteten Übernahme lehnte das Gremium einhellig ab, zumal es nach seiner Auffassung gar nicht funktioniere, wie der CDU-Stadtrat und langjährige leitende Beamte bei der Steuerverwaltung, Helge Hutmacher, sagte.

Ob das CCP von der Stadt als Teil des Eigenbetriebs Wirtschaft Stadtmarketing Pforzheim oder durch eine eigenständige Tochtergesellschaft betrieben und vor allem vermarktet wird, ist indes offen.

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