nach oben
Der westliche Teil des Neubaugebiets Tiergarten: Der Stiftung Hochschule gehört noch eine Restfläche von 5000 Quadratmetern (links), auf der bereits das Studentenwohnheim und die alte Pferdeklinik stehen. Das Areal rechts davon gehört jetzt der Konversionsgesellschaft, sollte aber ursprünglich ein Wissenschaftspark werden. Foto: PZ-Archiv
Der westliche Teil des Neubaugebiets Tiergarten: Der Stiftung Hochschule gehört noch eine Restfläche von 5000 Quadratmetern (links), auf der bereits das Studentenwohnheim und die alte Pferdeklinik stehen. Das Areal rechts davon gehört jetzt der Konversionsgesellschaft, sollte aber ursprünglich ein Wissenschaftspark werden. Foto: PZ-Archiv
13.10.2017

Ein Großprojekt geht stiften: Hochschule und Stiftung ohne Kontakt

Pforzheim. Der nachuniversitäre Wissenschaftspark im Pforzheimer Tiergarten ist gescheitert. Seit Jahren herrscht Stille zwischen der Hochschule Pforzheim und der Stiftung Hochschule

Tiefer können Gräben wohl kaum sein, als die, die Hochschule und die gleichnamige Stiftung voneinander trennen. Wie sonst erklärt es sich, dass Hochschulrektor Ulrich Jautz über den Verkauf von 17.000 Quadratmetern Fläche im Westen des Neubaugebiets Tiergarten Ende September möglicherweise aus der „Pforzheimer Zeitung“ erfuhr, nicht aber von Steuerberater Manfred Seifert, dem amtierenden Stiftungsvorstand? Es habe ihn niemand von der Stiftung informiert, sagt Jautz.

Er wüsste nicht einmal, wer der aktuelle Ansprechpartner sei, hatte Hochschulpressesprecherin Annika Borchers bei einer PZ-Anfrage zuvor ausrichten lassen. Und Seifert, seit anderthalb Jahren im Amt, bestätigt diesen fehlenden Kontakt. Die Konversionsgesellschaft will das erworbene Areal nun für Wohnbau nutzen.

Man habe trotz Bemühungen in den vergangenen fünf Jahren keine Investoren gefunden, sagt Wolfgang Hohl, Stiftungsrat und Ex-Kanzler der Hochschule rückblickend. Das Land habe seinerzeit signalisiert, dass es am Standort Tiergarten keine Vorhaben fördern werde, solange es noch Reserveflächen direkt an der Hochschule gebe. „Die Chancen, dass wir Investoren finden, wurden immer unwahrscheinlicher.“ Gleichzeitig drücken Kosten wie etwa für die Verkehrssicherungspflicht des Grundstücks. Der Gesprächsfaden zwischen Stiftung und Hochschule riss vor etwa anderthalb Jahren endgültig ab, erinnert sich Jautz.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Schreiberling
14.10.2017
Ein Großprojekt geht stiften: Hochschule und Stiftung ohne Kontakt

Vielleicht sollte mal jemand von der Stiftungsaufsicht diese Stiftung genauer unter die Lupe nehmen. mehr...