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Studierende des Masterstudiengangs „Engineering and Management“ präsentieren mit den Dozenten ihre Projektarbeiten am Campus der Hochschule Pforzheim. 

Ein schlauer Würfel: Kubus erfasst in Pforzheim mit Sensoren Umweltdaten

Pforzheim. Damit eine Stadt intelligent und ressourceneffizient wird, braucht es datenbasierte Services für beispielsweise einen besseren Verkehrsfluss oder Vorhersagen von Wetterextremen. Doch wo und wie können diese Daten generiert und sinnvoll zusammengeführt werden?

Studierende der Hochschule Pforzheim haben sich in Kooperation mit der Stadt Pforzheim, den Stadtwerken sowie dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit dieser Herausforderung beschäftigt. In der Vorlesung „Managing of Emerging Technologies“ sollte ein Sensorwürfel entwickelt und realisiert werden, der Umweltdaten datenschutzkonform an verschiedenen Stellen in Pforzheim sammelt.

Würfel bleiben im Einsatz

Jede, der fünf Studierendengruppen entwickelte je einen Sensorwürfel: „Diese sind nun seit mehreren Wochen im Stadtgebiet im Einsatz und konnten trotz verschiedener technischer Herausforderungen über einen kontinuierlichen Zeitraum Umweltdaten aufzeichnen. Wir planen den Betrieb der Sensorwürfel aufrechtzuerhalten“, blickt Dozent Lukas Waidelich in die Zukunft. „Die während des Projektes erfassten Umweltdaten dienen uns nicht nur als erste Datenbasis, sondern gerade in den Bereichen Lärmschutz, Luftreinhaltung, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung auch als Argumentationsgrundlage“, erklärt Elias Weigel, Abteilungsleiter für Klimaschutz bei Stadt Pforzheim.

Das Themenfeld Smart City spielt auch bei den Stadtwerken Pforzheim eine große Rolle. „Eine vielfältig vernetzte Stadt mit Sensorik bietet uns zahlreiche Möglichkeiten, um die Infrastruktur in Pforzheim weiter zu verbessern, beispielsweise in unserem Fernwärmenetz oder im Bereich E-Mobilität“, sagt Bertil Kilian, der als Innovationsmanager bei den SWP agiert.