nach oben
04.04.2014

Einbrechen würden nur Dumme

Im Rahmen des Projektes „Schule trifft Zeitung“ besuchte die Klasse 4a der Verbandsschule im Biet Neuhausen-Steinegg das Volksbankhaus in Pforzheim. Eingeladen hatte die Volksbank Pforzheim.

Dort führte der technische Leiter Helmut Schoon die Klasse zuerst einmal 25 Meter unter die Stadt durch die riesigen Technikräume. Als erstes zeigte er die Kälteanlage mit zwei großen Kälteanlagen für die Klimaanlagen des Hauses. Dann führte er die Klasse in einen Raum, in dem ein riesiger Wassertank stand. Der Wassertank hat ungefähr 50.000 Liter Wasser, um bei einem Brand die Sprenkleranlage mit Wasser zu versorgen. Mit Spannung hatte die Klasse den Besuch des Kundentresors der Volksbank erwartet. Die Volksbank hat 2500 Schließfächer, die angemietet werden können. Die sehr dicke Tür des Tresorraumes wiegt 2,5 Tonnen und hat zwei verschiedene Zahlenschlösser. Die beiden Codes kennen zwei unterschiedliche Leute, damit niemand auf dumme Gedanken kommt. Eingebrochen wurde übrigens noch nie. Es ist auch in der gesamten Volksbank sehr wenig Geld. Ein Einbruch lohnt sich deshalb im Volksbankhaus eher nicht. Außerdem ist ja die Polizei um die Ecke. Auch das Anbohren der Tür lohnt sich nicht, denn in ihr sind Sensoren, die sofort einen Alarm bei der Polizei auslösen. Einen Schatz erbeutete die Klasse aber doch. Mitarbeiter hatten eine Schatztruhe im Tresorraum versteckt, mit leckeren Euros aus Schokolade. Im hellen, warmen elften Stockwerk des Volksbankhauses endete die Führung mit einer letzten Fragerunde. Herzlichen Dank an Herrn Schoon und die Mitarbeiter der Volksbank Pforzheim. Ob sich das aber mit dem Einbruch nicht vielleicht doch lohnen würde, wird die Klasse noch einmal überdenken, bei den vielen Insiderinformationen.

 

Klasse 4a der Verbandsschule im Biet in Neuhausen-Steinegg

Klassenlehrerin: Stefanie Billet